Neues aus dem Saustall: Schlaftablette Pofalla wird Bahn-Vorstand

pofalla

Nach Bekanntwerden der Überwachungs- und Spionageaffäre 2013 wurden zunächst keinerlei Stellungnahmen Pofallas öffentlich, obwohl diese in den unmittelbaren Aufgabenbereich Pofallas als den für den Bundesnachrichtendienst und für die Geheimdienstkoordination zuständigen Chef des Bundeskanzleramts fiel.

Später erklärte er ungeachtet neuer Enthüllungen, dass alle gegen die beteiligten Geheimdienste erhobenen Vorwürfe „vom Tisch“ seien und es „keine millionenfache Grundrechtsverletzung“ in Deutschland gegeben habe. Als im folgenden Oktober enthüllt wurde, dass auch ein Mobiltelefon der Bundeskanzlerin Merkel vom amerikanischen Geheimdienst NSA abgehört worden sein soll, äußerte Pofalla sich vor der Presse empört und sprach von einem „schweren Vertrauensbruch“ seitens der USA. Ebenso kündigte er an, alle bisherigen US-amerikanischen Aussagen zu den Überwachungsmaßnahmen neu zu prüfen.

Das erübrigt sich nun, denn Pofalla macht die Fliege. Oder muss er weg?

Wer Mitglied der Bertelsmann-Stiftung und des Lion-Clubs ist, fällt weich.

Der Wechsel bringt Pofalla eine erhebliche Einkommenssteigerung: Bahn-Vorstände verdienen 1,3 bis 1,8 Millionen Euro brutto pro Jahr, und Pofalla will mehr Zeit für sein Privatleben. Sogar eine Karenzzeit will der anständige Pofalla einhalten. “Man legt schließlich Wert darauf, dass der Politiker nicht sofort bei der Bahn anfängt, sondern dass einige Monate dazwischenlägen.” Wer legt Wert darauf? Der Bertelsmann?

 

 

Schon während seiner Studienzeit wurde Pofalla vom Unternehmer Bernhard Josef Schönmackers gefördert, der im Kreis Kleve Entsorgungs- und Umweltfirmen betrieb. Schönmackers wurde – nach eigenen Angaben – vom damaligen Gemeindedirektor Wienen „um eine Förderung bzw. Unterstützung des Studiums des Herrn Pofalla gebeten“. Pofalla wurde danach über mehrere Jahre mit 1200 bis 1300 DM monatlich unterstützt. „Sinn und Zweck unserer Zusammenarbeit war es grundsätzlich, Herrn Pofalla für sein Jurastudium eine gewisse finanzielle Basis zu geben“, allerdings auch „politische Kontakte“ zu knüpfen, sowie die Bearbeitung von Fragen des Miet- und Arbeitsrechts. Die weitere Zusammenarbeit mit Ronald Pofalla hat nach Angaben Schönmackers dann aber auch in „der politischen Unterstützung des Aufbaus und der Erweiterung unseres Betriebes“ bestanden….

Quelle:

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/ronald-pofalla-wird-bahn-vorstand-aid-1.3921032

http://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Pofalla

 

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