Obama-Rouhani-Telefonat: Netanjahu nervt schon wieder

New York Times: Israel provoziert den nächsten Krieg

Die Präsidenten der USA und des Irans, Barack Obama und Hassan Rouhani, stehen nach ihrem Telefonat beide im Zentrum heftiger Kritik, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Montag. Das war das erste Gespräch der Präsidenten beider Länder seit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen im Jahr 1979.

In einer Erklärung auf der offiziellen Internetseite der iranischen Regierung hieß es, dass Rouhani mit Obama nach seiner Rede vor  der 68. UN-Vollversammlung auf dem Weg zum Flughafen gesprochen habe.

Im Laufe des 15-minütigen Gesprächs wurde vereinbart, die Zusammenarbeit beim Streit um das iranische Atomprogramm zu intensivieren und die Verabschiedung einer Iran-Resolution durch den UN-Sicherheitsrat voranzubringen. Damit bekräftigten die Staatsoberhäupter die Ergebnisse der Verhandlungen der Außenminister beider Länder am Rande der UN-Vollversammlung.

Dennoch ist man sowohl in Washington als auch in Teheran „verhalten optimistisch“ in Bezug auf eine Annäherung. US-Außenminister John Kerry nannte die Verhandlungen mit seinem Amtskollegen Mohammad Dschawad Zarif zwar konstruktiv, betonte aber, dass „ein einziges Treffen und ein neuer Gesprächston keine Probleme lösen können.“

Auch in Teheran übt man Zurückhaltung. Vizeaußenminister Abbas Araqchi sagte, dass „ein einziges Telefonat nicht bedeutet, dass die Beziehungen zwischen den Ländern bald wiederaufgenommen werden. Wir sagen nicht, dass wir Amerika zu 100 Prozent vertrauen, und werden auch künftig diesem Prinzip folgen. Wir werden den Amerikanern nie voll und ganz vertrauen.“

Wer das Telefongespräch initiiert hatte, ist unklar. Rouhani beteuerte, dass er auf dem Weg zum Flughafen von Vertretern der US-Administration angerufen worden sei. Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte, das Telefonat habe auf Initiative Teherans stattgefunden.

Obama muss sich jetzt wohl auf unangenehme Debatten mit Israel und den Golfstaaten gefasst machen. Besonders heftige Kritik an Washington könnte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu üben, dessen Rede vor der UN-Vollversammlung für Dienstag geplant ist.

Rouhani wurde nach seiner Rückkehr nach Teheran von Gegnern der Annäherung mit den USA mit Eiern und Schuhen beworfen.

http://de.rian.ru/zeitungen/20130930/266979065.html

Netanjahu will bei US-Besuch „Wahrheit über den Iran“ sagen

…..Die überraschende Entwicklung im Atomstreit mit dem Iran ist das beherrschende Thema eines Treffens von US-Präsident Barack Obama und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Beide Politiker kommen heute im Weißen Haus von Washington das achte Mal zusammen. Das bevorstehende Gespräch dürfte eines des schwierigsten werden.

Während Obama nach eigener Aussage eine diplomatische Lösung mit Teheran nach einem Telefonat mit Präsident Hassan Ruhani für möglich hält, äußerte sich Netanjahu skeptisch über die „Lächeloffensive“ des Iraners. Der Regierungschef warnt die Welt vor einer Täuschung…..

Vor seiner Abreise in die USA sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros, er wolle bei seinem Besuch „im Angesicht der süßen Lippenbekenntnisse die Wahrheit sagen“. Israel hält Ruhanis versöhnliches Auftreten für eine Finte. „Die Wahrheit zu sagen, ist entscheidend für die Sicherheit der ganzen Welt und natürlich entscheidend für die Sicherheit unseres Landes“, sagte der israelische Regierungschef……..

http://www.focus.de/politik/ausland/international-netanjahu-will-bei-us-besuch-wahrheit-ueber-den-iran-sagen_aid_1115908.html



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