Operation “Vulkan in Damaskus – Erdbeben in Syrien” ein Schauspiel oder Realität?

Kommentar: Wir hatten schon berichtet, dass in Syrien eine Täuschungsoperation zum Zwecke des Sturzes der syrischen Regierung ablaufen sollte. Dies scheint mit der Ankündigung Hillary Clintons in Japan und dem nachfolgenden Bombenanschlag auf den innersten Führungszirkel der Assad-Regierung begonnen zu haben.   Bis dato scheint das große Täuschungsmanöver nicht aufzugehen. Sein Inhalt kam auf vielen hundert Webseiten an die Öffentlichkeit.

Die Lage für die Söldner der NATO und des Golfrats ist dem nachfolgenden Bericht zufolge eher prekär.

Die Situation erinnert an die Lage in Libyen, in der ohne den massiven völkerrechtswidrigen Einsatz der NATO-Luftwaffe die “Rebellen” den Kampf nicht hätten gewinnen können. Schon droht Israel mit einer Intervention in Syrien und die Türkei steht Gewehr bei Fuß. Gründe werden sich finden lassen. Ein Giftgas-Angriff unter falscher Flagge böte sich an:

Die “syrischen Rebellen” sollen laut einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Fars vom 10. Juni 2012 im Besitz von Chemiewaffen gekommen sein. Laut dem Bericht trainieren die Terroristen derzeit den C-Waffen-Einsatz auf dem Territorium der Türkei. Ziel der Terroristen bestehe in einer Gasattacke gegen zivile Einwohner, wonach dieses Verbrechen der syrischen Armee in die Schuhe geschoben werden soll.

Jedenfalls drängt die Zeit. Syrien muss fallen, denn schon laufen die Vorbereitungen für den Einmarsch in den Libanon. Und dann will der wildgewordene Rothschild-Staat dem Iran an die Gurgel.

[Kommentar Ende]

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Ein Artikel von Andrej Ontikow in Stimme Russlands am 22.07.2012

(mit sprachlichen Änderungen zum besseren Verständnis und Links von politaia.org)

Sturm auf Damaskus: Realität oder Schauspiel?

Russland und China haben den westlichen Resolutionsentwurf des UNO-Sicherheitsrates über Syrien blockiert. Der Entwurf sah harte Sanktionen gegen die Regierung in Damaskus vor, sollte diese eine Reihe von Forderungen nicht erfüllen

Der ständige Vertreter Russlands bei der UNO, Vitali Tschurkin, erläuterte die Haltung Moskaus:Der Entwurf zeichnete sich durch maximale Einseitigkeit aus. Die Drohungen mit Druck und Sanktionen waren ausschließlich an die Regierung Syriens adressiert. Das spiegelt die Realitäten der jetzigen Situation im Lande nicht wider.“

Die Realitäten sind aber derart, dass man nicht die Regierung Syriens, sondern die radikale Opposition zügeln muss. Ihre bewaffneten Einheiten haben unverhohlen den Beginn der Umsetzung des Planes „Vulkan in Damaskus – Erdbeben in Syrien“ erklärt. Im Rahmen dieses Planes sollen die Aufständischen, ihren eigenen Worten zufolge, etwa 30 000 Kämpfer gegen die Hauptstadt eingesetzt haben.

Allerdings vertreten viele Beobachter den Standpunkt, dass diese Zahl um ein vielfaches zu hoch angesetzt sei und dass es sich hier eher um eine propagandistische Operation handelt. Der russische Orientalist, Leonid Issajew, meint dazu:

„Einstweilen ist es den syrischen Meuterern nicht gelungen, dauerhafte Kontrolle über auch nur eine  einzige Stadt zu errichten. Sollte ihnen das Vorgenommene gelingen und sollte es zu Fall von Damaskus kommen, so wird sich Situation natürlich innerhalb einer Stunde wandeln. Doch im Grunde genommen handelt es sich bei der jetzigen Offensive um eine Verzweiflungstat. Die syrische Armee ist weiterhin stark, während die Kräfte der Meuterer keinesfalls aufgefüllt werden. Der Westen kann einstweilen nur mit Geld und Waffen aushelfen. Zumindest, solange Russlands Haltung hart bleibt. An Geld fließt allerdings an die syrische Opposition sehr viel. Inzwischen endete das jüngste Treffen der Opposition in Kairo wie auch das vorherige Treffen damit, dass sich ihre Vertreter zerstritten und es nicht vermochten, sich über etwas zu einigen. Die Sponsoren der Oppositionellen beginnen schon daran zu zweifeln, ob es sich noch lohnt, dieses Projekt weiterhin so freigiebig zu finanzieren. In Syrien selbst beginnen die Kräfte der Meuterer zu versiegen. Daher handelt es sich bei der so genannten ‚Erstürmung von Damaskus’ um ein Theaterstück, welche die Finanzierung für die zerstrittene Opposition erneut sichern soll.“

Kein Wunder, dass das Budget des Projektes „Syrischer Frühling“ seit langem die vorläufigen Schätzungen der Sponsoren übertroffen hat. Das ursprüngliche Szenario für die Entwicklung der Syrienkrise setzte, soweit man das beurteilen kann, einen raschen Ausgang voraus.

Es liegen Informationen darüber vor, dass die radikalen Oppositionellen seit mehreren Jahren sorgfältig auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden. Viele Leute in der Führung des Syrischen Nationalrates (SNR) pflegen Beziehungen zu westlichen Geheimdiensten. Beispielsweise hat Basma Codmani, Mitglied des Exekutivbüros des SNR, für amerikanische Forschungsorganisationen gearbeitet, die mit der CIA verbunden sind. Ein anderer Führer des SNR, Rudwan Ziade, nahm schon 2008 an einem Treffen der syrischen Oppositionellen in Washington teil. Das Treffen wurde von Organisationen aus den USA und Großbritannien finanziert, wobei es sich selbstverständlich um Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) handelte.

Bekanntlich werden die Meuterer auch von einigen arabischen Monarchien am Persischen Golf ausgiebig finanziert. Darüber hinaus werde die „syrische Revolution“ nach Auffassung einer Reihe von Experten mit Geldern aus den Habenbeständen Muammar Gaddafis bezahlt. Es handelt sich hierbei um einen Betrag von 150 bis 200 Milliarden Dollar, die nach dem Ausbruch der Lybienkrise eingefroren wurden und anschließend spurlos verschwunden sind.

Wie dem auch sei,  für das „syrische Projekt“ wird viel Geld ausgegeben, doch das Resultat bleibt bisher aus. Das Regime in Damaskus hält den Schlägen stand und steht durchaus fest auf den Beinen. Als Folge davon beginnt die radikale Opposition, allerlei Aktionen in Szene zu setzen, um ihr Ansehen in den Augen der Sponsoren zu wahren. Das gelte auch für die so genannte „Erstürmung von Damaskus“,  meint der syrische Militäranalyst Muhammed Isa:

„Zurzeit halten sich in Damaskus kleinere bewaffnete Gruppen auf, die offenkundig von Saudi-Arabien kontrolliert werden. Sie verüben Anschläge, eröffnen das Feuer. Doch sobald Sicherheitskräfte nachrücken, ziehen sich die Meuterer zurück, und nach einiger Zeit verüben diejenigen von ihnen, die davon gekommen sind, einen Anschlag an einer anderen Stelle. Es gibt viel Lärm, doch das praktische Resultat für die Meuterer ist gleich Null. Dabei kann es einem fremden Beobachter vorkommen, dass in Damaskus ein richtiger Krieg im Gange sei.“

Das  reale Ausmaß der Operationen der syrischen Aufständischen einschätzen, fällt jedoch schwer: Der „Informationsnebel“ über den Orten, an denen sich die Ereignisse abspielen, ist sogar noch dichter, als der Rauch der realen Brände. Dennoch gewinnt man den Eindruck, dass sich das Szenario dem Ende nähert und dass die Frage nach dem Sieger sich in allernächsten Zeit entscheiden wird.

http://german.ruvr.ru/2012_07_22/82353649/

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