Ostukraine: Strategie der Magdeburgisierung

Gottfried Heinrich von Papenheim

Es gibt nichts neues unter der Sonne.

Urban_VIII
Papst Urban VIII.

Schon im Dreißigjährigen Krieg wüteten die Psychopathen wie heute. Magdeburg, das sich bereits 1524 zur Reformation bekannt hatte, traf es so schlimm, das sich später sogar der Begriff Mageburgisieren einbürgerte.
Anfang 1631 hatte Magdeburg noch 35.000 Einwohner, am 20. Mai nur noch zwischen 5.000 und 10.000. Die kaiserlichen Truppen unter den Feldherren Tilly und Papenheim wüteten mehrere Tage in der Stadt, so dass fast alle Männer, Frauen und Kinder Opfer von Mord, Raubzügen oder Misshandlungen wurden.

-Gottfried_Heinrich_von_Pappenheim
Gottfried Heinrich von Papenheim

An den der Eroberung folgenden und bis dahin beispiellos gewesenen Greueltaten an der Zivilbevölkerung hatten Pappenheims Truppen ihren Anteil:

Dann das Pappenheimische Volck / wie auch die Wallonen / so am aller Unchristlichen ärger als Türcken gewütet / keinem leichtlich Quartier gegeben / sondern haben mit nidergehawen / beydes der Weiber und kleinen Kinder / auch schwanger Weiber in Häusern und Kirchen / ingleichen an Geistlichen Personen also tyrranisiret und gewütet / daz auch viel von dem andern Tyllischen Volck selber ein Abschew darvor gehabt.“Theatrum Europaeum, Bd. 2, Tafel 1631, S. 368

Der regierende Papst Urban VIII.  brachte in einem Schreiben vom 24. Juni seine Freude über die Vernichtung des Ketzernestes (Ketzer = Andersgläubige) zum Ausdruck.

Im niedergebrannten Magdeburg war nach dem Massaker kein Leben mehr möglich. Selbst die Menschen, die überlebt hatten verließen die Stadt, weil sie nichts zu Essen mehr hatten und nicht mehr wussten, was sie arbeiten sollten. 1639 hatte Magdeburg noch ganze 450 Einwohner. magdeburg

******************************************************

Ostukraine: Strategie der völligen Zerstörung der Infrastruktur

Klagemauer.tv heisst Sie auch heute wieder herzlich willkommen und wir werfen erneut einen Blick auf die Ukraine – im Speziellen auf die Strategie deren völligen Zerstörung.

Victoria Nuland, die für Europa zuständige Abteilungsleiterin im US-Außenministerium hat neulich verlauten lassen, die Krim und die Ostukraine würden unter „Terrorherrschaft“ stehen. An dieser Tatsache gibt es nichts zu widersprechen! Nach Aussagen des russischen Politologen und Duma-Abgeordneten Andrej Kovalenko vom 25.Dezember 2014 liegt die Infrastruktur der Ostukraine in „Schutt und Asche“.

Lugansk und Donezk seien abgeschrieben, die Bewohner dort werden nicht mehr als ukrainische Bürger betrachtet – die Zahlung von Renten und Sozialhilfen wurde eingestellt. Viele der ansässigen Kohlegruben würden mit Wasser geflutet und wenn das Wasser dort lange genug steht, kann eine Grube später nicht mehr in Betrieb genommen werden. Die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur wird völlig zerstört. Selbst wenn Russland die Gebiete übernehmen wollte, würde es dort finanziell ausbluten, so Kovalenko. Die Frage ist nicht ob, sondern durch welche Herrschaft die Ostukraine und die Krim terrorisiert werden!

Victoria Nuland, die für ihre markigen Sprüche wie „Fuck the EU“ bekannt ist und somit fernab von jeglicher Diplomatie unmissverständlich sagt, was die vorherrschenden Kreise in den USA wirklich denken, schiebt die Schuld Russland zu, denn Russland und seine separatistischen Marionetten hätten unsägliche Gewalt und Plünderungen ausgelöst. Andrej Kovalenko hingegen macht die ukrainische Regierung für diese Zerstörung der Ostgebiete und die Angriffe auf die eigene Bevölkerung verantwortlich. In den westlichen Medien hört man diese Stimme jedoch kaum und seitens der Politik herrscht Stillschweigen gegenüber dieser menschenverachtenden Strategie des Regimes in Kiew.

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, wir stellen fest, dass wir uns nicht einfach bequem auf die Mainstream-Medien verlassen dürfen. Die aktuellen Ereignisse zeigen einmal mehr, wie schonungslos auch hier die Wahrheit um 180° verdreht dargestellt wird. Bitte beobachten und prüfen Sie deshalb selbst die Geschehnisse und setzen Sie mit uns die Puzzleteile zusammen, denn so bekommen wir ein immer klareres Gesamtbild. Danke und auf Wiedersehen!

von mm.

Quellen/Links: – Auszug aus dem Interview mit Andrej Kovalenko – Kla.TV vom 25.12.2014 (Minute 20:00 bis 30:00) – www.kla.tv/4931

 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen