Parkinson – eine nicht behandelbare Krankheit?

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Die Schulmedizin behauptet, Parkinson sei weder heilbar, noch behandelbar. Die Krankheit könne lediglich mit Medikamenten hinausgezögert werden. Auch andere Behandlungen wie Hirnschrittmacher oder Gehirnoperationen werden Parkinson-Kranken häufig vorgeschlagen.

Neue Studien belegen jetzt aber, dass Parkinson sehr gut mit natürlichen Heilmitteln und Ernährungsumstellung positiv beeinflusst werden kann. Ganz bestimmte Stoffe wie Weihrauch, Kurkuma oder Resveratrol aus Rotwein zeigen entscheidend positive Effekte auf die Nervenzellen – genau dort, wo beim Parkinson die Probleme beginnen.

Über die Zufuhr spezieller Nährstoffe kann die Leistungsfähigkeit der Nervenzellen und ihre Widerstandskraft gegen degenerative Prozesse signifikant verbessert werden. Und das macht sie für die Selbsthilfe bei der Parkinson-Erkrankung besonders interessant.

Vollwertige, ballaststoffreiche Ernährung

Generell sollte bei der Parkinson-Erkrankung der Körper mit der richtigen Ernährung möglichst fit gehalten werden. Denn die Krankheit ist sehr kraftraubend. Schon durch die unwillkürlichen Muskelbewegungen werden viele Kalorien verbraucht. Es hat sich herausgestellt, dass Pflanzen, die Nikotin enthalten, dem Dopamin-Mangel entgegenwirken. Die Paprika ist mit der Tabakpflanze verwandt und gehört neben der Kartoffel oder der Aubergine zu den Nachtschattengewächsen – und enthält eben Nikotin.

Menschen, die mehrmals pro Woche Paprika essen, habe ein geringeres Parkinson-Risiko. Allerdings nur, wenn sie Nichtraucher sind, denn beim Rauchen überwiegen die negativen Faktoren. Omega-3-Fettsäuren sind für die Nervenzellen besonders wichtig. Sie unterstützen die Botenstoff Dopamin bei seinen Aufgaben, was gerade bei Parkinson besonders bedeutsam ist. Zudem halten sie die Nervenzellen funktionsfähig.

Wunderwurzel Kurkuma

Schwarzer Pfeffer, der reich an Piperin ist, bremst Entzündungen. Studien zufolge regt schwarzer Pfeffer die Dopamin-Produktion an und wirkt oxidativem Stress entgegen. Kurkuma gilt als regelrechte „Wunderknolle“. Sie gehört zu den Ingwergewächsen. In der Medizin wird sie häufig bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Studien haben aber ergeben, dass Kurkuma positiv auf die Nervenzellen wirkt und Parkinson verhindern oder zumindest lindern kann. Der im Kurkuma enthaltene Stoff Curcumin kann vom Körper am besten in Verbindung mit dem Stoff Piperin, der im schwarzen Pfeffer enthalten ist, aufgenommen werden.

Viele Parkinson-Erkrankte leiden unter Verstopfung. Dann ist es wichtig, viele Ballaststoffe wie frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu sich zu nehmen. Flohsamen, Leinsamen oder Weizenkleie, mit viel Flüssigkeit eingenommen, helfen zudem bei einem trägen Darm.

Hopfen, Weihrauch und Trauben

Der Inhaltsstoff des Rotweins, Resveratrol, soll ebenfalls heilende Wirkung haben. Der Stoff verhindert, dass sich schädliche Eiweiße im Gehirn ablagern. Zudem kann Resveratrol Entzündungsprozesse hemmen und lindern. Wer keinen Alkohol trinken darf, kann den Stoff Resveratrol auch mit Traubensaft oder als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Frische, rote Trauben eignen sich aber mindestens genauso gut.

Hopfen soll die kognitiven Fähigkeiten bei Parkinson verbessern. Die Substanz Xanthohumol im Hopfen hat in Tierversuchen gezeigt, dass weniger Glutamat freigesetzt wird – ein Stoff, der typischerweise bei Parkinson-Erkrankten im Übermaß vorhanden ist. Zudem wirkt Xanthohumol oxidativem Stress entgegen, der das Gehirn schädigt.

Bei Weihrauch denken die meisten wohl eher an die wohlriechenden Rauchschwaden, die gerne bei katholischen Messen in entsprechenden Behältern geschwenkt werden. Tatsächlich aber wird Weihrauch als „Duft der Götter“ bezeichnet. Schon vor tausenden Jahren wurde das Baumharz als Medizin eingesetzt. Das Wissen um die heilsamen Kräfte war lange Zeit in Vergessenheit geraten – jetzt erinnert man sich aber zunehmend daran. Der indische Weihrauch hat entzündungshemmende Eigenschaften und kräftigt die körpereigenen Abwehrsysteme.

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, Parkinson vorzubeugen oder die Krankheit und deren typische Beschwerdebilder zu lindern. Man muss sich nur selbst informieren, Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen und nicht nur blind auf die zumeist einseitigen Ratschläge der Schulmedizin hören.

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