Peinliches aus dem Journalisten-Verband DJV

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Eine peinliche Geschichte hat sich der Chef des DJV, dem Deutschen Journalisten-Verband, geleistet. Frank Überall hat eine Aussage über den sogenannten „Fall Lisa“ getätigt, um damit den Sender „RT Deutsch“ zu brandmarken. Die Aussage ist nicht nur falsch, sondern sie ist nachweislich schon länger als falsch überführt worden. Der Journalist, der Chef des DJV, hat nur nicht geprüft.

Fall Lisa: Erfundene Geschichte….

Es ging um einen „Fall Lisa“, der hier nicht noch einmal ausgebreitet werden muss. Eine Flüchtlingsgeschichte, die sich als nicht wahr erwies. Frank Überall setzte diese Geschichte gegen RT Deutsch ein, um in einem Interview mit „Telepolis“ dem Sender zuzuschreiben, er habe versucht, Stimmung gegen Flüchtlinge zu verbreiten.
Nun hat der DJV dies aber schon 2017 einmal behauptet. Fälschlicherweise, RT Deutsch war nicht der Urheber der Geschichte. Der DJV schrieb damals dann: „Die Urheberschaft am Fall Lisa liegt nicht bei RT Deutsch“ Das zu behaupten war ein Fehler, für den wir um Entschuldigung bitten.“ Angenommen. Vorläufig. Denn diese Falschaussage, die damals auch schon hätte überprüft werden können, wiederholt Frank Überall nun einfach.

Der Zusammenhang: Der DJV forderte die Landesmedienanstalten auf, „Russia Today für seine Webseite RT Deutsch keine Rundfunklizenz zu erteilen“. Denn der Sender sei „kein Informationsmedium, sondern ein Propagandainstrument des Kreml“. Peinlich, dass nun ausgerechnet das große Beispiel für diese Behauptung direkt auf den DJV und seinen Chef zurückfällt. Eine erwiesene Falschaussage vor Jahren dennoch getätigt zu haben, sich dafür zu entschuldigen und auf die eigenen Sorgfaltspflicht zu verweisen und dann Jahre später damit erneut hausieren zu gehen, ist inhaltlich entweder besonders schwach oder besonders verwerflich. Beides ist für einen Verbandschef so untragbar. Diesmal sollte es keine einfache Entschuldigung mehr tun. Ein Rücktritt ist wohl überfällig, meinen viele Kritiker.



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