Platzt die Immobilienblase bald? Experten warnen

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Sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union steigen die Immobilienpreise immer noch unaufhaltsam weiter. Das Resultat: In vielen EU-Ländern herrscht bei Wohnimmobilien inzwischen eine Überbewertung. Ein Expertengremium der EZB warnt jetzt vor einer Überhitzung des Immobilienmarktes in Europa. Die Wohnimmobilienpreise seien in vielen EU-Länder überbewertet, sagte der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB).

Immer mehr Haushalte würden sich für die Finanzierung von Immobilienkäufen verschulden. Dadurch sei der Wohnungsmarkt anfällig, wenn sich etwa die Wirtschaft eines Landes und im EU-Raum verschlechtere. Ein wirtschaftlicher Abschwung am Immobilienmarkt könnte Banken und anderen Immobilienfinanciers dann Verluste beschweren. Einer der Gründe für den Preisanstieg sei die Renditejagd von Investoren in Zeiten niedriger Zinsen, so der ESRB.

Der ESRB wurde 2010 als Reaktion auf die Finanzkrise gegründet. Er soll als „Frühwarnsystem“ auf Gefahren für die Stabilität des Finanzsystems in der EU hinweisen. Als stärkstes Risiko sieht der ESRB einen Einbruch der Kurse auf breiter Front. Dazu komme die hohe Verschuldung von Ländern, Firmen und Haushalten. Ein weiteres Risiko seien sogenannte „Schattenbanken“ wie Hedge- und Geldmarktfonds, alternative Investmentfonds und Börsenhändler, die im Unterschied zu klassischen Banken nur wenig reguliert seien, so der ESRB.

Schaffe ein Problem und biete dann die Lösung dafür. Genau das hat die EZB unter Mario Draghi getan. Seit der Einführung des Euro in der Europäischen Union sehen wir ein Land nach dem anderen straucheln. Griechenland, Portugal und Italien sind praktisch pleite. Durch billige Kredite der EZB, Dauerniedrigzinsen und Rettungsschirme werden diese Volkswirtschaften, die de facto insolvent sind, künstlich weiter am Leben gehalten. Durch die Niedrigzinspolitik und die dadurch astronomisch billigen Immobilienkredite wurde die Immobilienblase überhaupt erst konstruiert – durch die Geldpolitik der EZB.

Deren „Experten“ mit ihrem „Frühwarnsystem“ warnen jetzt vor einem kommenden Crash, den sie selbst verursacht haben. Dass der Crash unausweichlich ist, dürfte mittlerweile jedem klar sein. Doch zuerst wird der Leitzins noch in den Negativbereich verlagert, um die EU-Bürger weiter zu enteignen – vermutlich im September – dann unter der neuen EZB-Chefin Christine Lagarde, die den Crash herbeiführen dürfte – nämlich dann, wenn die Leitzinsen wieder angehoben werden. Dann werden die Banken crashen und der letzte, der dann noch Geld auf der Bank hat, wird um all seine Ersparnisse gebracht.

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