Probiotische Lebensmittel stärken das Immunsystem in der kalten Jahreszeit

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Probiotische Lebensmittel sind Lebensmittel, die mit probiotischen Bakterienstämmen (Milchsäurebakterien) versetzt und von diesen fermentiert werden. Bei der Fermentation werden die im Lebensmittel enthaltenen Kohlenhydrate von Bakterien verstoffwechselt. Die Fermentation von Lebensmitteln hat aus gesundheitlicher aber auch aus praktischer Sicht viele Vorteile. Fermentierte Lebensmittel sorgen für ein gesundes Bakterien-Milieu im Darm und stärken somit das Immunsystem. Zudem werden die Lebensmittel durch die Fermentierung länger haltbar gemacht. Fermentierte Lebensmittel eignen sich also hervorragend zum Anlegen von gesunden Nahrungsmittelvorräten für Herbst und Winter.

Probiotische, also fermentierte Lebensmittel sind oftmals gesünder, als in ihrer ursprünglichen Form. Denn die Fermentation macht bestimmte Lebensmittel besser verträglich und sie wirken sich durch die „guten“ Bakterienstämme gesundheitsfördernd auf den Darm und das Immunsystem aus. Sie verhindern zudem, dass Pestizide und Schwermetalle über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen und schützen den Menschen, wenn ausreichend konsumiert, vor einer entsprechenden Belastung. Milchsäurebakterien sind zudem antioxidativ und entzündungshemmend. Sie stabilisieren die Darmschleimhaut und schützen so aktiv vor dem Leaky Gut Syndrom.

Ein weiteres Plus für den Verzehr von fermentierten Lebensmitteln ist die positive Wirkung auf den Blutdruck, auf den Cholesterinspiegel und auf chronische Erkrankungen, die ursächlich mit dem Darm in Verbindung stehen können (z. B. Allergien, Ekzeme, Autoimmunerkrankungen). Probiotische Lebensmittel enthalten zudem weniger Kohlenhydrate und daher weniger Kalorien. Sie werden durch die Fermentierung kalorienärmer, da Kohlehydrate bei dem Prozess abgebaut werden.

Wer nicht daran gewöhnt ist, fermentierte Lebensmittel zu essen, kann bei der ersten Einnahme mit leichtem Durchfall reagieren. Wer fermentierte Lebensmittel nicht gewohnt ist, sollte daher erst mit kleinen Mengen beginnen. Menschen, die eine Histamin-Intoleranz haben, sollte fermentierte Lebensmittel jedoch meiden. Denn der Histamingehalt von fermentierten Lebensmitteln ist sehr hoch. Typische Anzeichen einer Histamin-Überreaktion des Körpers sind Durchfall, Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Hautrötungen, laufende Nase, geschwollene Augen.

Im Grunde können fast alle Lebensmittel fermentiert werden: Säfte, Brot, Milch, Käse, Getreide, Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse. Viele Menschen fermentieren Lebensmittel selbst, um sie bekömmlicher und gesünder zu machen. Hier erfahren Sie mehr.

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