Putin: Eurozone wird alle Probleme überwinden

Warum unterstützt Puntin den Euro?
Warum unterstützt Puntin den Euro?

© RIA Novosti. Alexei Nikolskij

MOSKAU, 18. November (RIA Novosti).

Die zur Eurozone gehörenden Länder werden nach Worten von Russlands Regierungschef Wladimir Putin alle Probleme überwinden.

“Die Schuldenkrise in der Region wird sich nicht negativ auf die Entwicklung der Beziehungen (dieser Länder) zu Russland auswirken.” Das erklärte Putin am Freitag in Moskau auf einer Pressekonferenz, die er nach Abschluss einer Sitzung der russisch-französischen Kommission für die bilaterale Zusammenarbeit gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Francois Fillon gab. Mehr als 50 Prozent des Warenumsatzes Russlands entfielen auf EU-Länder, erinnerte Putin.

“Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Russlands wird in diesem Jahr voraussichtlich um etwa 4,2 Prozent und die Industrieproduktion um mehr als fünf Prozent wachsen. Der föderale Haushalt dürfte ein Null-Defizit aufweisen, und die Inflation wird mit etwa sieben Prozent den niedrigsten Stand in der jüngsten Geschichte Russlands haben. Zudem steigert Russland seine Währungsreserven weiter.”

Das sei ein zuverlässiges Sicherheitspolster und zugleich eine gute Ressource für die Umsetzung aller mit den französischen Partnern geplanten Projekte. “Diese Projekte sind in der Regel langfristig. Sie tragen den Interessen beider Seiten Rechnung.” In diesem Zusammenhang äußerte Putin die Hoffnung, dass alle Vorhaben realisiert werden.

Auch Fillon äußerte die Überzeugung, dass die EU die laufende Krise glimpflich überstehen wird. “Natürlich wird Europa diese Krise überwinden, und nicht nur. Europa wird aus dieser Krise gestärkt hervorgehen.”

Der französische Regierungschef erinnerte daran, dass die gegenwärtige Krise aus Schuldenproblemen einiger Länder resultiert, darunter Griechenland und Italien. Ihre Regierungen hätten bereits gewisse Verpflichtungen übernommen, um Hilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) und anderer Strukturen zu erhalten.

“Auch die Europäische Zentralbank (EZB) unternimmt Schritte zur Verbesserung der Situation. Das Hauptproblem der Eurozone ist jetzt nicht die Inflation, sondern eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Wir alle müssen alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, damit die europäische Wirtschaft einen Wachstumsimpuls erhält, der uns bei der Überwindung ökonomischer Probleme helfen wird”, sagte Fillon.

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