Raus aus den Märkten und hinein in US-Schatzpapiere — Ein Interview

Der Plan der Zentralbanker ist es, zuerst die Depression herbeizuführen, um dann ihre Weltherrschaft zu konsolidieren


“Es sind nicht die Regierungen, welche die Welt beherrschen. Die Goldman Sachs beherrschen die Welt,” sagte der unabhängige Börsenmakler Alessio Rastani der BBC am Montagmorgen. Weiter meinte er, dass Goldman Sachs und die großen Hedgefonds genau wüßten, dass der Markt kaputt sei und sie schichten ihre Anlagen in “sichere Häfen” um, wie z. B. US-Schatzpapiere. Niemand glaube noch an eine Rettung der Märkte durch die Aktionen der Europäer.

Der Schluss daraus ist klar. Die Zentralbanker führen eine Depression herbei, indem sie die Staatsschulden ( die durch Buchungseinträge geschaffen werden und die größtenteils in ihren Besitz sind) in die Höhe treiben. Dies wird dann als Vorwand benutzt, um politische Veränderungen zu fordern. Die Depression soll dann genutzt werden, um ihre Welttyrannei zu konsolidieren.

Rastanis Botschaft bedeutet, dass Privatpersonen sich schützen können, indem sie aus dem Markt heraus gehen, eben wie Goldmann Sachs. “Ich sage voher, dass innerhalb der nächsten 12 Monate die Ersparnisse von Millionen Menschen vernichtet werden und das ist erst der Anfang….Wir vergessen, dass in der Grossen Depression eine Menge Leute Geld gemacht haben.”

Nun kann man diese Warnung als die Stellungnahme eines Händlers abtun, der aus seinen “short positions” Profit schlagen will. Wir können ihn als einen Opportunisten abtun, der für sein Beratungsgeschäft die Trommel schlägt. Oder er macht schlicht Propaganda für die amerikanische Wall Street-Mafia, die den Dollar vor dem Untergang bewahren will.

Am Monat stiegen die Kurse im Zuge von Tim Geithners Bailout-Vorschlag in Billionenhöhe für die Eurozone. Geithner will im Auftrag der Bankster die europäischen Staaten noch mehr ruinieren. Aber das Packet trifft auf viele Widerstände. Wenn Alessio Rastani recht hat, dann baut sich Geithner (ein ehemaliger Mitarbeiter von Goldman Sachs) nur ein Alibi auf, so dass er sagen kann, er habe alles versucht. Rastani hat Dollarzeichen in den Augen. Er meinte, auf diese Gelegenheit hätte er drei Jahre gewartet.

Die Interviewerin wollte wissen, welche Aktionen die Regierungen unternehmen könnten, um die Märkte zu beruhigen.

Sein Problem sei nicht – so Rastani – das Problem zu lösen oder sich über die Konsequenzen für die einfachen Leute Sorgen zu machen. Sein Job sei es, Geld zu machen. Rastanis Wunschträume sind Rezessionen, weil man dabei sehr viel Geld machen kann.

Rastani dürfte mit Goldman Sachs im Recht sein, schließlich ist dies eine der Banken, denen die Federal Reserve und die Zentralbanken der Welt gehört.

Der einzige Ausweg aus der Krise ist die Nationalisierung der Zentralbanken und die Anullierung der Luftbuchungen, die sie zu ihrem Vorteil vorgenommen haben. Die Regierungen müssen eigene, schuldenfreie Währungen einsetzen, um die Weltwirtschaft wieder auf den Damm zu bringen.

Das macht aber keiner, weil alle Leute in einflussreichen Positionen Knechte der Zentralbanken sind. Die Bankster werden in der von ihnen verursachten Krise wieder einmal die Völker enteignen.

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