RKI: KEINE Maskenschutz-Empfehlung

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Dem Robert-Koch-Institut war unterstellt worden, es würde inzwischen empfehlen, Masken zu tragen. Der Chef des Instituts, Lothar Wieler, wollte von dieser Empfehlung nichts wissen. Offenbar empfiehlt das RKI den Schutz durch Masken nicht ausdrücklich.

Wichtig: Abstand

Es bleibe vielmehr bei der Empfehlung, den Abstand zu anderen Menschen zu halten. Masken würden zudem eventuell dabei helfen, wenn es darum ginge, andere zu schützen. “Aber sie helfen nicht dabei, den Maskenträger selbst zu schützen.”

Wir hatten über die “Masken” und deren Schutz bereits berichtet:

Masken sollen helfen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, so die Hoffnung. Die Hoffnung trügt, so meinen es verschiedene Berichte. Die Chance darauf, wirksam eindämmen zu können, sei nicht so groß. Doch immerhin gibt es einige kleinere Aspekte, die wichtig seien, so der aktuell bekannt gewordene Chef-Virologe der Chartié in Berlin, Christian Drosten.

Tröpfchen an der Quelle verhindern

Grundsätzlich schütze die Maske nicht denjenigen, der sie trägt, sondern diejenigen, mit denen man in Kontakt stehe. Denn das Virus wird per Tröpfchen übertragen. Dabei gilt: „Je näher dran an der Quelle, desto besser.“ Daher müsse die Maske nahe an der Quelle getragen werden, also am Mund desjenigen, der auf diese Weise auch andere schützt.

Damit könne immerhin der Einfluss derjenigen, die noch keine Symptome hätten, auf die Ansteckung Anderer gemindert werden. Man ginge zwar nicht mit solchen Symptomen in den Supermarkt, aber immerhin würde damit angedeutet, dass man nicht wisse, ob die Symptome bald ausbrechen würden – und also bereits eine Ansteckung vorliege. Auf diese Weise ist der Schutz ggf. zwar etwas schwach, aber immerhin sei dies eine „Geste, Signal, Höflichkeit“.

Zudem würde vor allem ein psychologischer Aspekt bedient: Wer eine Maske trägt, erinnert stets daran, dass es noch immer darauf ankommen, sich möglichst wenig in der Nähe Anderer aufzuhalten und dass die Maßnahmen aufrecht erhalten werden sollten. Dennoch gelten nach dem Robert-Koch-Institut weiterhin als wichtigste Regeln:

Halten Sie Abstand, waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Husten und niesen Sie nicht nach vorne, allerdings auch nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge. Zudem sei es wichtig, wissen wir aus anderen Berichten, die Hand möglichst selten zum Mund zu führen. Der Mund und insbesondere der Rachenraum sind die Virenentwickler schlechthin.

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