RTL Fake News – Reporter „manipulierte“ Beiträge

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RTL hat nun in „eigener Sache“ publiziert: „Ein langjähriger Mitarbeiter des Regionalsenders RTL Nord habe in mehreren Fällen TV-Beiträge für RTL manipuliert. Nach entsprechenden Hinweisen einer Kollegin in einem konkreten Fall und einer umgehenden Prüfung des Verdachts konnten dem 39-jährigen in diesem und in mindestens sechs weiteren Fällen bewusst verfälschende Eingriffe in seinen Beiträgen nachgewiesen werden“. Die Beiträge liefen im Mittagsmagazin „Punkt 12“.

RTL will nun prüfen…

RTL will nun alle Beiträge des Reporters aus den vergangen zwölf Jahren prüfen. Zudem will die Chefredaktion klären, wie die Kontrollmechanismen bei der redaktionellen Abnahme von TV-Beiträgen noch weiter verbessert werden könne. Die RTL-Nord-Geschäftsführung hatte den ersten Hinweis Mitte Mai erhalten. Die Mitarbeiterin moniert, dass der Beitrag des Reporters über Codein-Missbrauch nicht mit den Faken in dem von ihm gedrehten „Rohmaterial“ übereinstimme.

RTL-Chefredakteur Michael Wulf sagte: „Wir vertrauen in die journalistische Aufrichtigkeit unserer Reporter und unsere Kontrollmechanismen bei der Abnahme von Beiträgen sind streng. Sie haben sich in der Vergangenheit bewährt.“ Dieser Fall habe jedoch gezeigt, dass die Kontrollmechanismen nicht vollkommen fehlerfrei seien. Deshalb werde RTL nun konsequent daran gehen, den gesamten Prüfungsprozess von TV-Beiträgen vor Ausstrahlung zu verbessern.

Michael Pohl, Programmchef von RTL sagte, die geprüften Beiträge wären im Gesamtkontext zwar nicht erfunden, aber handwerklich und inhaltlich sehr geschickt manipuliert worden, dass sie „aufregender und größer“ als die Realität gewirkt hätten. Damit habe der Reporter „bewusst rote Linien des Journalismus überschritten“. In „logischer Konsequenz“ sei die Zusammenarbeit sofort beendet worden, so Pohl.

Das RTL-Mittagsjournal „Punkt 12“ informierte die Zuschauer über die aufgedeckte Manipulation in der Sendung. Alle Beiträge des Reporters seien im Newsarchiv gesperrt worden.

Der sogenannte „Relotius-Fall“ des „Spiegels“, der inzwischen gerne als Namensgebung für „Fake News“ hergenommen wird („Relotius-Presse“ etc.), sowie der Fall eines Fälschers bei der „Süddeutschen Zeitung“ und nun der neue Falls eines Fälschers bei RTL sind sicherlich keine Einzelfälle. Sie dokumentieren vielmehr, dass die Mainstream-Medien, die unabhängige Medien gerne als „Fake News“-Verbreiter hinstellen, selbst die größten Fake-News Produzenten sind. Diese drei Beispiele werden mitnichten die einzigen „Einzelfälle“ in der Landschaft der „Qualitätsmedien“ bleiben. Informieren Sie sich unabhängig….

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