Russland: Bis 2018 weitere sieben Woronesch-Frühwarnsysteme

Russland nimmt in den nächsten Jahren laut Präsident Wladimir Putin sieben neue Radare in das diensthabende System auf. Die Anlagen sollen die Luftabwehr in den wichtigsten Richtungen verstärken.

Frühwarnradar Woronesch

Die russischen Luft- und Weltraumverteidigungstruppen haben am Donnerstag in Armawir im Süden des Landes einen neuen Luftabwehr-Radar vom Typ Woronesch-DM in den Dienst gestellt.

„Bis 2018 werden sieben weitere solche Anlagen in Betrieb gehen“, sagte Putin beim Besuch in der Kommandozentrale der russischen Streitkräfte in Moskau. „Damit werden wir die Garantien unserer Sicherheit verstärken, und zwar in den vorrangigsten Richtungen.“ Der moderne Radar in Armawir solle „ein wichtiges Glied im Raketenangriff-Warnsystem werden und das Kampfpotenzial der Luft- und Weltraumverteidigungstruppen in den strategischen Richtungen Süd und Südwest verstärken“, so Putin.

Der Radar in Armawir brauche nur wenige Sekunden, um Raketenstarts zu lokalisieren, die tausende Kilometer von der russischen Grenze entfernt seien. Er decke die Verantwortungszonen der veralteten Funkmessstationen Dnjepr und Darjal in Aserbaidschan bzw. der Ukraine ab, die Russland einst genutzt hatte.

Der Befehlshaber der russischen Luft- und Weltraumverteidigungstruppen, Alexander Golowko teilte am selben Tag mit, dass Radare der Baureihe Woronesch schon 2014 im Raum Irkutsk (Südsibirien) und Kaliningrad (Ostsee) in Stellung gehen werden. Zudem baut Russland in den Regionen Krasnojarsk und Altai (beide Sibirien) sowie im Gebiet Orenburg (Südural) neue Radaranlagen.



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