Russland liefert Überschall-Marschflugkörper nach Syrien

Russland hat Überschall-Marschflugkörper nach Syrien geliefert, obwohl das Land von Unruhen erschüttert wird und Israel heftigst dagegen protestiert hat. Dies meldet die Nachrichtenagentur Interfax.

Yakhont-Überschall-Antischiffsraketen sind nach Syrien geliefert worden,” erzählte eine Quelle aus dem Militär der Nachrichtenagentur, ohne jedoch den Zeitraum der Lieferung anzugeben.

Russland hat 2007 einen Vertrag (angeblich im Umfang von 300 Millionen Dollar) unterzeichnet, der seinen traditionellen arabischen Bundesgenossen eine große Anzahl von Marschflugkörpern zusicherte. Angeblich sollen insgesamt 72 Stück an Syrien ausgeliefert worden sein.

Das Waffengeschäft verärgerte die Israelis, weil diese fürchten, dass die Waffen in die Hände der Hisbollah im Libanon fallen könnten.

Russland wird vom scheinheiligen Washington immer mehr unter Druck gesetzt,  sämtliche Waffenlieferungen am das syrische Regime einzustellen, wegen der  “tödlichen” Niederschlagung der Aufstände in Syrien. Mittlerweile ist klar, dass diese “Aufstände” von den westlichen Geheimdiensten inszeniert und von arabischen Staaten finanziert werden. Heckenschützen erchießen in ganz Syrien Zivilisten aus dem Hinterhalt oder knallen die Top-Piloten der syrischen Luftwaffe ab.

Moskau hat sich jedoch nicht einschüchtern lassen und argumentiert, dass die Waffenlieferungen nach internationalem Recht erlaubt sind und weitergehen werden. Ein weiterer russischer Amtsträger erzählte der Interfax, dass die Raketen als Teil des mobilen Küstenschutzsystems “Bastion” in der Lage seien, die gesamte syrische Küste gegen eine mögliche Attacke von der See her zu schützen. Jedes “Bastion“-System ist mit 36 Raketen ausgestattet und verfügt über mobile Radarstationen sowie andere Ausrüstung.

Aber nicht nur der syrische Küstenschutz ist Moskau ein Anliegen. Auch die Luftabwehr und die Aufklärung wird mit modernsten russischen Systemen bestückt. Am 25. November meldeten wir:

Das in London herausgegebene arabischsprachige  Blatt Al Quds-Al Arabi berichtete am Donnerstag, “dass die russischen Kriegsschiffe  die Gewässer Syriens erreicht haben und neben anderen Dingen auch russische Raketentechniker an Bord haben, die den Syriern helfen sollen, eine Reihe S-300-Raketenstellungen zu installieren, welche Damaskus in den letzten Wochen erhalten hat.” Unter Bezugnahme auf Quellen aus Syrien und Russland berichtete das Blatt, Moskau sehe einen Angriff des Westens auf Syrien als eine rote Linie an, deren Überschreitung es nicht tolerieren werde.

Die S-300-Raketen, welche laut dem Bericht dazu eingesetzt werden, “einen möglichen Angriff der NATO, der USA oder der EU abzuwehren”, sind Boden-Luft-Raketen mit hoher Reichweite, welche von der Sowjetunion 1979  zur Abwehr von feindlichen Luftangriffen und Marschflugkörpern auf  große industrielle und militärische Anlagen entwickelt wurden.

Der Bericht sagt weiterhin, dass “Russland zusammen mit den Raketen ein modernes Radarsystem an allen wichtigen Militär- und Industrieanlagen in Syrien installiert hat. Das Radarsystem deckt auch Gebiete im Norden und Süden außerhalb Syriens ab, wo es Truppenbewegungen oder Flugzeuge erfassen kann, welche gegen die syrische Grenze marschieren. Die Radarreichweite deckt einen großen Teil Israels ab sowie die IncirlikMilitärbasis in der Türkei.

Quelle:

http://www.politaia.org/israel/russland-rustet-syrien-mit-raketenabwehrsystem-aus/

http://www.ynetnews.com/articles/0%2C7340%2CL-4156051%2C00.html

P-800 Oniks Yakhont Anti-ship Cruise Missile Launch

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