Russland: US-Angaben über Giftgas-Einsatz durch Assad nicht glaubhaft

© REUTERS Aleppo nach einem konventionellen Angriff, wie er seit zwei Jahren nahezu täglich geschieht.

Kommentar: Die geradezu hysterisch zu nennenden Versuche der Kriegstreiber in der US-Neocon/AIPAC-Fraktion, in Großbritannnien, in Frankreich, in der Türkei, in Israel etc. immer wieder “unwiderlegbare Beweise” für den Giftgas-Einsatz von Assads Truppen zu erfinden,  während man über die Gräueltaten der westlich finanzierten Mordschwadronen schweigt, treffen auf  reservierte Reaktionen in Moskau und zumindest teilweise im politisch zerissenen Washington. Wie Gordon Duff in seinem Artikel von gestern beschreibt, treten die Fronten im nahöstlichen Spektakel immer klarer zutage.  Israel, seine zionistischenVasallen und seine fünften Kolonnen treten gegen den Rest der Welt an.

Der kriminelle Haufen in der  UN lügt derweil wie gedruckt, und behauptet, die Chemiewaffeneinsätze seien von beiden Seiten zu verantworten. Konkret wie immer:

“Die Beweise betreffen die vermutlichen Chemiewaffeneinsätze am 19. März in den Ortschaften Khan al-Assal, Provinz Aleppo, und Al-Otaiba im Umland von Damaskus sowie die C-Waffen-Angriffe am 13. April auf das Viertel Al-Scheich Maksud in Aleppo  und am 29. April in der Stadt Saraqeb, Provinz Idlib.  Das vorliegende Beweismaterial reiche jedoch nicht aus, um die konkrete chemische Substanz, das Abschuss-System oder Täter festzustellen.” (http://de.rian.ru/politics/20130604/266244897.html)

Ja was nun? Wenn man weder die chemische Substanz, noch das Anschusssystem oder gar den Täter feststellen kann (also, man kann will sicherheitshalber gar nichts feststellen), wie kann man dann überhaupt von “Beweisen” sprechen? Warum wird die syrische Armee vornehmlich beschuldigt? Wir ahnen es: So kann man mit Lügen eine Intervention rechtfertigen.

Da gibt es praktischerweise die “responsibility to protect” (R2P), womit man politisch korrekt den Ausdruck für Neokolonialismus beschreibt. Mit dieser Zauberformel kann man alle Staaten in die Pfanne hauen, die der Mafia nicht zu Gesichte passen.

Man kennt das bereits von Libyen, wo sich besonders der Soros-Haufen HRW (Human Rights Watch) beim Lügen hervorgetan hat. Zusammen mit anderen NGOs hatte damals HRW ohne Beweise eine UN-Resolution gefordert, die zur NATO-Intervention führte. Wie perfide dies alles eingefädelt wurde, lesen Sie hier.

Human-Spezialisten-Früchtchen Cohn-Bendit zum “humanitären” Einsatz in Libyen:

Es wird höchste Zeit, dass man die kriminelle UNO und ihre  Unterorganisationen ausmistet bzw. abschaft und die korrupten Handlanger der Globalen Finanzmafia in die Kerker wirft.

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WASHINGTON, 05. Juni (RIA Novosti).

Russland hat Indizien der amerikanischen Geheimdienste für die Anwendung von C-Waffen durch die Regierung von Syriens Präsident Baschar al-Assad als nicht überzeugend eingestuft,  meldet AP am Mittwoch unter Hinweis auf US-Offizielle.

Der Agentur zufolge sagte eine anonyme Quelle in Washington, dass eine diplomatische Delegation der USA im Mai Russland besucht und den russischen Behörden Beweise für die Anwendung von Chemiewaffen in Syrien vorgelegt hatte. Diese hätten die russischen Kollegen jedoch nicht überzeugt.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, und die Sprecherin des US-Außenministeriums, Jennifer Psaki, gaben am Dienstag bekannt, die USA seien in der Frage, ob in Syrien Giftgas eingesetzt wurde (und wenn ja, dann durch wen) nach wie vor nicht zu einem endgültigen Schluss gekommen.

Die USA zeigten dabei auch keine Eile, die von Frankreich vorgelegten „unwiderlegbaren Beweise“ für die Anwendung von chemischen Kampfstoffen durch die Assad-Kräfte zu bestätigen.

Russland und die USA versuchen, die syrische Regierung und die Opposition an eine internationale Konferenz zur Regelung der Situation in Syrien heranzuziehen. Dabei bleiben die Meinungsverschiedenheiten zwischen Moskau und Washington beim Herangehen an den Syrien-Konflikt erhalten.

Die USA bestehen auf dem Rücktritt Assads und kritisieren Russland wegen der Waffenlieferungen an Syrien. Moskau erklärt seinerseits, die Forderung nach Assads Rücktritt sei unrealistisch und die russischen Waffenlieferungen würden im Rahmen der früher geschlossenen Verträge erfolgen und seien nicht in der Lage, ein militärisches Ungleichgewicht im Bürgerkrieg herzustellen.

http://de.rian.ru/security_and_military/20130605/266248095.html

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