Russlands Drogenproblem und die City of London

Die Nato-Transitgüter nach Afghanistan und zurück durch das russische Territorium können zusätzlich auf Drogen kontrolliert werden, sagte der russische Vizeaußenminister Alexander Gruschko in einem Interview mit RIA Novosti.

Die USA wollen einen US-Umschlagspunktes in der russischen Wolgastadt Uljanowsk einrichten. Laut US-Plänen sollen NATO-Güter auf dem Luftweg aus Afghanistan unter Umgehung des Territoriums der zentralasiatischen Republik Usbekistan nach Russland gebracht und dann in Eisenbahnwaggons umgeschlagen werden. Usbekistan hatte zuvor seinen Luftraum für NATO-Maschinen gesperrt.
Das russische Verteidigungsministerium hatte bereits erklärt, dass die Güter von russischen Zöllnern kontrolliert werden dürfen und dass der geplante Umschlagspunkt in Uljanowsk kein Militärstützpunkt der Nato bzw. der USA sei….

Die Russen haben natürlich allen Grund, mißtrauisch zu sein. Das Bush-Clinton-Drogenkartell, ein Geschäftszweig der City of London, beherrscht über 80% des Weltdrogenmarktes und tut sein bestes, um die Jugend Russlands zu zersetzen. Die russische Führung weiß sehr wohl, welche große Gefahr mit der Einfuhr von Drogen in ihr Land verbunden ist. Putin prangert die Drogenproduktion in Afghanistan immer wieder an und fordert die Vernichtung der afghanischen Mohnfelder.

Wenn US-Militärmaschinen die Drogen direkt an die Wolga transportieren könnten, wäre das natürlich ideal für die Drogenbarone der City. Auf die Weise könnte man die Drogen zu einem niedrigeren Preis anbieten und neue Käuferschichten erschließen. Es sind nicht nur die Raketenstellungen der NATO und die Aufwiegler der Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) des Verbrechers Soros, welche Russland in seiner Existenz bedrohen, es sind auch die Drogenbarone.

Viktor Iwanow, der Chef der Drogenaufsichtsbehörde Russlands, verkündete Ende März, russische Drogenpolizisten hätten 2011 in Russland fast 64 Tonnen Rauschgift beschlagnahmt, das ist fast doppelt so viel wie 2010, als in ganz Russland 33 Tonnen Drogen konfisziert worden. Hier sieht an die ungeheure Dynamik des Drogenhandels.

Eine Analyse der Situation hat laut Viktor Iwanow ergeben, dass infolge der großangelegten Rauschgiftproduktion in Afghanistan Drogen massenhaft nach Russland gelangen. So wurden auf russischem Territorium im vergangenen Jahr afghanisches Heroin im Werte von sechs Milliarden US-Dollar, Haschisch im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar, synthetische Drogen für eine Milliarde US-Dollar, Kokain für 80 Millionen Dollar, Desomorphin für 100 Millionen und Opium für 200 Millionen US-Dollar geschmuggelt.

Laut dem jüngsten Jahresbericht des UN-Ausschusses für Drogenkontrolle zählt Russland 2,5 Millionen Rauschgiftsüchtige und mehr als 5,1 Millionen Drogenkonsumenten.

Beim Heroin-Konsum steht Russland laut UN-Angaben an der Spitze der Rangliste, in Russland werden 21 Prozent des gesamten in der Welt produzierten Heroins und fünf Prozent aller Opium-haltigen Drogen konsumiert. 1,68 Millionen Einwohner, das heißt fast 90 Prozent der russischen Drogenabhängigen, nehmen Opiate, vor allem Heroin afghanischer Herkunft. Russland zählt insgesamt fast 142 Millionen Einwohner.

Eine Parallele in der Geschichteder Opiumhandel und die Zersetzung China im 19. Jahrhundert

Hauptorganisator der Opium­kriege und der Versklavung der chinesischen Bevölkerung war die Britische Ostindien-Kompa­nie. Sie gründete bereits 1729 einen Stützpunkt in Kanton, doch erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts knüpfte sie die ersten bedeutenden Ge­schäftsbeziehungen mit den Chi­nesen an.

Die Kompanie importierte Seide und Tee aus China und mußte dafür mit Silber zahlen, dem ein­zigen Zahlungsmittel, das die Chinesen akzeptierten. Darüber hinaus gaben chinesische Kauf­leute dem höherwertigen spani­schen Silber vor dem britischen den Vorzug. Dann fanden die Strategen der Kompanie in Lon­don, die seit ihrer Gründung mehr oder weniger identisch mit den britischen Geheimdiensten und der Regierung Ihrer Maje­stät waren, die Lösung des Pro­blems: Bezahlung mit Opium.

Die Ostindien-Kompanie hatte in Bengalen das Monopol über den Opiumanbau und begann, chinesische Seide und Tee mit Opium zu bezahlen. Die Chinesen kannten das Opium seit langem; in vergangenen Jahrhunderten hatten mehrere Kaiser versucht, die Sucht nach diesem mörderi­schen Gift auszurotten. Die Bri­ten selbst kannten das Opium bestens; sie importierten es auch für den Eigenbedarf. So schrieb der Historiker Jack Beeching: »Es dauerte im 19. Jahrhundert nicht lange, bis die Opiumsucht sich von einer gebildeten Min­derheit auf die breite Masse aus­geweitet hatte. Wer im indu­striellen Norden unter schreckli­chen Bedingungen lebte und harte Arbeitsstunden verbrach­te, fand das Opium billiger als Bier; es bekam den Spitznamen “Erhebung“.«

Bengalen war das Anbaugebiet für den Opiumhandel -- Man beachte die große Ähnlichkeit der Flagge der East India Company mit der USA-Flagge

Da die City of Lonon und ihre Strategen der Ostindien-Kompanie schon keine Skrupel hatten, ihre eigene Arbeiterbe­völkerung zu vergiften, zögerten sie erst recht nicht mit dem Ent­schluß, China mit bengalischem Opium zu überschwemmen. Der chinesische Hof reagierte mit dem kaiserlichen Edikt von 1799, das den Schmuggel und Konsum des Rauschgifts noch schärfer verurteilte und die Bewegungsfreiheit der Briten, die »roten Barbaren«, wie sie ge­nannt wurden, auf die Küstenge­biete beschränkte.

Das Edikt konnte freilich die Briten und die Strategie, die »Gelben zu zermürben«, nicht aufhalten. 1828 wurde die be­rüchtigte Firma Jardine und Matheson gegründet, die sich aus­drücklich mit dem Opiumhandel beschäftigte. So wurde der Opiumhandel trotz der chinesi­schen Bemühungen in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts das damals größte Geschäft der Welt mit einem einzelnen Produkt. (Das kann vom Rauschgiftge­schäft auch heute noch gesagt werden. So hatte die US-Bank Wachovia in den letzten Jahren 380 Milliarden Dollar an Drogengelder  gewaschen und wurde dafür angeklagt. Außer dass Wachovia lächerliche 160 Millionen Dollar Strafe zahlen musste, passierte nichts. Gegen keinen der Verantwortlichen wurde vorgegangen).

Die Lage verschlimmerte sich, als Lord Palmerston und ein ge­treuer Freund, Lord John Rus­sell, Großvater des Lord Ber­trand Russell, die britische Re­gierung übernahm. Palmerston nutzte einen Aufstand der chine­sischen Triaden gegen den Kai­ser aus, um den Chinesen harte und provozierende Bedingungen aufzuzwingen.

Opiumeinfuhr nach China

Im Ersten Opiumkrieg (1839 bis 1843) mußte der chinesische Kaiser sich schließlich der briti­schen Militärmacht beugen. Pal­merston und Russell wiederhol­ten die Operation im größeren Maßstab im Zweiten Opiumkrieg (1857 bis 1860).

Die Erniedrigung Chinas durch den Westen ist bis heute nicht vergessen. Die Namen der großen Geldmacher im Opiumhandel: Jardine, Matheson, Keswick, Inchcape, Swire, Sassoon. Die Vorfahren des Lord Sassoon, welcher heute wichtiges Mitglied im Britischen Oberhaus ist, waren jüdische Händler, die um 1840 aus Persien nach Kalkutta einwanderten und dort in den Kreis der großen Profiteure im chinesischen Opiumhandel aufstiegen und später geadelt wurden….

So wie die Namen dieselben ge­blieben sind, blieb auch Groß­britanniens Gesamtkontrolle über den Opium- und sonstigen Rauschgifthandel im 20. Jahr­hundert unangetastet. Nur die offenen Methoden des 19. Jahr­hunderts mußten scheinbarer Distanzierung vom Rauschgift­geschäft Platz machen: es ging in den »Untergrund«.

Das Regierungsmonopol im Morphiumgeschäft

Diese heuchlerische Haltung zeigte sich sehr deutlich auf der Haager Konferenz über Rausch­gift im Jahr 1911. Großbritan­nien brach sein Wort, kein Opium nach China zu schicken, indem das Opium einfach in die britische Niederlassung Hong­kong und Schanghai gebracht wurde. Von 1911 bis 1914 wuchs das Opiumlager in Schanghai fast um das zehn­fache.

Peinlich wurde es für die Briten erneut, als sie auf der Völker­bund-Konferenz über das Rauschgift-Problem treu und brav versicherten, sie hätten nicht ein Gramm Morphium nach Japan exportiert, während die offiziellen japanischen Stati­stiken Riesenimporte aus Groß­britannien aufführten. Auf frischer Tat ertappt, hatten die Bri­ten keine andere Antwort, als ein Regierungsmonopol im Morphiumgeschäft zu fordern.

Die Krone spielte angesichts der Aufdeckung solcher statistischer »Wunder« den Reuigen und Überraschten, fuhr aber unge­rührt mit ihren blutigen Metho­den fort, wo immer es die Situa­tion erlaubte. Als Indira Gan­dhis Vater 1921 gegen den Opiumanbau in Indien die Men­schen zu organisieren begann, ließen die Briten ihre scheinhei­lige Maske fallen:

Nehrus Anhänger wurden unter der Beschuldigung, »die Staats­einkünfte zu untergraben«, ver­haftet. Den Briten lag so wenig an der Meinung des Völkerbun­des, daß der Bericht einer Kom­mission unter Lord Inchcape (dessen Familie seit jeher im Opium- und Rauschgifthandel tätig war) nach der Untersu­chung der indischen Finanzen im Jahre 1923 zwar anerkannte, daß die Opiumproduktion er­neut eingeschränkt werden müs­se, wenn die Preise fielen, dann aber gleichzeitig vor einer Verringerung des Anbaugebietes warnte, aus der Notwendigkeit »diese äußerst wichtige Einnah­mequelle« zu erhalten. (Quelle: Peter Blackwood in „Das ABC der Insider“, Leonberg 1992, S. 391 – 405 („Mafia – Eine britische Schöpfung“)

Der Drogenhandel im 21. Jahrhundert

Auch im 21. Jahrhundert hat ist der Drogenhandel unverändert in den Händen der City of London. Wo sollte er auch sonst hingeraten sein? Zur Zeit ist der Bush-Clinton-Clan das Haupt des internationalen Drogenhandels. Die Nachkommen der alten Drogenbarone machen sich die Hände nicht mehr schmutzig, dafür aber Politik im Britischen Oberhaus. Wer nicht glaubt, dass alle Fäden des internationalen Geschehens in London zusammenlaufen, sollte dem Massenmörder Kissinger zuhören:

In seiner Londoner Rede am 10. März 1982, die vom Centre for Strategie and International Studies (CSIS), Georgetown, veröf­fentlicht wurde, berichtet Henry Kissinger, daß er ein Gegner der antikolonialistischen Politik des verstorbenen Präsidenten Franklin Roosevelt war. Gleichzeitig behauptet Kissinger, daß seit Präsident Roosevelts Tod al­le amerikanischen Außenmini­ster britische Einflußagenten ge­wesen seien. Er belegte dies mit der Tatsache, daß er als Außen­minister unter den Präsidenten Nixon und Ford die Anordnun­gen des britischen Außenmini­steriums befolgt habe, ohne den amerikanischen Präsidenten zu unterrichten. Dieses Geständnis wird von schwerwiegenden Be­weisen untermauert. (Quelle: Peter Blackwood in „Das ABC der Insider“, Leonberg 1992, S. 374)

Weitere Quellen:

http://www.mlwerke.de/me/me12/me12_549.htm

http://de.rian.ru/world/20120405/263275216.html

http://de.rian.ru/society/20120323/263149893.html

http://www.luebeck-kunterbunt.de/Boese_Briten/Britische_Mafia.htm

http://www.politaia.org/kriege/drogenkrieg-in-mexiko-und-die-bankster-politaia-org/

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