Sammlungsbewegung von Wagenknecht: Partei würde gewähl

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Noch nehmen die Parteien in Deutschland zumindest in der Öffentlichkeit kaum Notiz von der Sammlungsbewegung „Aufstehen“, die offenbar ein Sammelbecken jenseits der etablierten Linksparteien darstellen möchte und die AfD als „Partei der Arbeiter und Arbeitslosen“, wie Oskar Lafontaine sie nennt, ablösen möchte. Oskar Lafontaine macht in diesem Zusammenhang vor allem damit von sich reden, dass auch er den „Zuzug“ von Außen offenbar begrenzen möchte, um die „Lohn- und Mietkonkurrenz“, wie er sie nennt, nicht unnötig zu verstärken.

Sahra Wagenknecht hat die „Sammlungsbewegung“ in Deutschland noch nicht einmal richtig vorgestellt, schon scheint es allerdings einen massenhaften Zuspruch zu geben. Die bisherige Fraktionschefin der „Linken“ im Deutschen Bundestag möchte eigenen Angaben zufolge keine neue Partei gründen, sondern lediglich den Rahmen für die Übernahme der politischen Verantwortung stärken. Die neueste Zahlen sprechen aber dafür, doch über eine Parteigründung nachzudenken.

„Aufstehen“: Beliebt

Die Gruppierung ist offenbar sehr beliebt. Es gab anfangs schnell 50.000 sogenannte Unterstützer, die sich der Bewegung zumindest per Erklärung anschlossen. Die Forschungsgruppe „Emnid“ hat nach einem Bericht von „Focus“ mittlerweile gemessen, dass sich immerhin 34 % der Bürger in Deutschland sogar vorstellen könnten, die Gruppierung zu wählen, sofern sie Partei wäre. Bei einer Bundestagswahl wohlgemerkt.

Diejenigen, die sich der „Linkspartei“ nahe fühlen, wären zu 87 % gewillt, die Gruppierung zu wählen. Bei den Grünen sind es immerhin 53 % und bei der SPD 37 %. Aus dem Stand heraus eine starke Zustimmung – die allerdings in dieser Form unseres Wissens nach selten bis niemals auftauchte.

Schon jetzt kündigte Lafontaine weitere – neue – Prominente als „Unterstützer“ der Bewegung an – der erste Anlauf scheint noch nicht der letzte zu sein. „Aufstehen“ steht auf. Die etablierten Parteien werden sich auch in der Öffentlichkeit noch dazu melden.



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