Sarrazin: Die „feindliche Übernahme“ nicht gedruckt – mehr als 800.000 Euro Schadenersatz?

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Sarrazin: Die „feindliche Übernahme“ nicht gedruckt – mehr als 800.000 Euro Schadenersatz?

Wir hatten an dieser Stelle darüber berichtet, dass das Buch „Feindliche Übernahme“ von Thilo Sarrazin nicht gedruckt wurde – von seinem Hausverlag, dem „Random House“. Er hatte eigenen Angaben zufolge geliefert, was bestellt wurde. Inhaltlich: Ein Buch, das zeigt, wie Deutschland vom Islam übernommen wird. Random House hatte den Druck des Buches abgelehnt und nun einen Gerichtsprozess mit Sarrazin geführt. Und verloren…. Das wird teuer.

Verlag muss wohl zahlen

Der Verlag hat eine Falschbehauptung „eingeräumt“, wie es heißt. Der Verlagsjustiziar hat dabei vorab behauptet, Sarrazin wollte ein wissenschaftliches Gutachten über die Interpretation des Islam nicht zulassen. Diese Behauptung ist offenbar nicht richtig. Sarrazin selbst möchte jetzt einen Schadenersatzanspruch geltend machen. Dieser soll sich auf gut 800.000 Euro berufen, da Sarrazin unter anderem eine Rufschädigung behauptet.

Wir hatten hier berichtet, dass das Buch nun im Finanzbuchverlag in München erscheint. Sarrazin selbst gilt als Klardenker, er beispielsweise in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ behauptet hatte, es benötigen mehr Kinder von „Klugen“, sonst würde die Gesellschaft ein massives Problem erleben.

Muslimische Zuwanderer würden zudem „bildungsferner“ sein. Der Islam würde schließlich eine „lange Tradition von Inzucht und entsprechend vielen Behinderungen“ hervorbringen. Das Buch war zum absoluten Bestseller geworden, selbst wenn die Behauptungen deutlich umstritten gewesen sind. Das neue Buch soll am 28. August erscheinen und dürfte ebenfalls zum Bestseller werden. Schon jetzt haben alternative Medien das Buch zahlreich quasi kommentiert. Beklagt wird die Zensur im Staat bei diesen und ähnlichen Themen, wie sie jetzt auch durch einen übervorsichtigen Erstverlag und offenbar wohl sogar falsche Behauptungen dokumentiert werden.

Selbst die „Bild“ hatte gefragt, ob das Buch „zu hart“ sei – diese Frage dürfte sich in ähnlicher Form wiederholen, wenn das Werk am Markt angekommen ist. Der Schadenersatz, den Sarrazin einfordert, wird das Thema weiterhin in den Medien halten.

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