Saudi-Arabien droht dem Iran mit Krieg

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Vier Jahre nun dauert die saudi-arabische „Militärintervention“ gegen den Jemen an. Der Krieg gegen den Jemen wird von einer von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz, der Ägypten, Bahrain, Katar, Kuwait, die Vereinigen Arabischen Emirate, Jordanien, Marokko und der Sudan angehören, angeführt. Als offizielles Ziel des völkerrechtswidrigen Krieges wird von der Militärallianz behauptet, man wolle die Regierung unter Hadi vor dem vollständigen Zusammenbruch oder der Übernahme des Staates durch die Huthi-Bewegung schützen und das Land stabilisieren. Die Merkel-Regierung unterstützt diesen völkerrechtswidrigen Krieg, der im Jemen eine humanitäre Katastrophe ausgelöst hat, durch Waffenlieferungen an Saudi-Arabien.

Nach den jüngsten Angriffen auf eine Öl-Raffinerie und Öl-Förderanlage am Samstag in Saudi-Arabien, hieß es zunächst aus Saudi-Arabien, „man wisse nicht genau, wer die Anschläge verübt habe“. US-Außenminister Mike Pompeo, auch „Falke“ genannt weil Kriegstreiber, wie der von Trump entlassene Sicherheitsberater John Bolton, beschuldigte sofort den Iran, hinter der Aggression zu stecken. Trump kommentierte lediglich: „Es sehe so aus, als ob es der Iran gewesen sei“, beschuldigte aber bislang niemanden. Medienberichten zufolge soll sich Trump sogar gegen einen Angriff auf den Iran ausgesprochen haben.

Auf eine Pressekonferenz am Donnerstag erklärte Saudi-Arabien nun, dass der Iran hinter den Angriffen auf die Ölförderanlagen stecken soll. Dabei wurden die Drohnen- und Raketenwracks als „endgültiger Beweis für Teherans Beteiligung“ präsentiert. Der Angriff könne nicht aus dem Jemen stammen, behauptete ein Oberst der saudischen Armee, obwohl die jemenitischen Huthi-Rebellen bereits von Anfang an die Verantwortung für die Angriffe übernommen haben.

Der iranische Außenminister schrieb am Dienstag auf Twitter, „die Amerikaner würden ihre Augen vor der Wahrheit verschließen, wenn sie glaubten, dass die Jemeniten nach mehr als vier Jahren Kriegsverbrechen nicht zurückschlagen würden. Die einzige Lösung sei ein Ende des Krieges im Jemen.“ Der iranische Präsident Hassan Rohani sagte: „Der Jemen hat seine Reaktion gezeigt und einen Schlag gegen ein konkretes Ziel ausgeführt, nicht gegen Krankenhäuser. Sie haben keine Schule angegriffen und keinen Markt in Sanaa, sondern ein Industrieobjekt, um euch zu warnen.“

Auf die Frage, ob ein Krieg mit dem Iran drohe, sagte der neue Botschafter Saudi-Arabiens in Deutschland, Faisal bin Farhan Al-Saud dem Nachrichtenmagazin „Focus“: „Wenn unsere Sicherheit gefährdet ist, müssen wir das tun. Das hängt aber von denen ab, die diese Aggression zu verantworten haben. Wir müssen auch unsere nationalen Interessen verteidigen“, so Al-Saud. Der Angriff auf Saudi-Arabien sei eine „Attacke auf die ganze Welt gewesen“. Die Angreifer wollten, dass die Energieversorgung der Welt zusammenbreche. Es sei klar, dass der Iran den Angriff zu verantworten habe. Hier kann die Zündschnur inzwischen brennen, wie Sie hier lesen…

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