Schlimme Krise(n) an den Märkten: Crash wird immer wahrscheinlicher

Die Zeichen für einen bevorstehenden Crash an verschiedenen Märkten wie den Aktien oder auch Immobilien werden immer deutlicher. Dies ist nicht nur das Ergebnis der Warnungen verschiedener Crash-Propheten, die sich in immer kürzeren Abständen zu äußern scheinen. Vielmehr ist auch die Qualität der Propheten entscheidend. Nun hat sich die US-Bank JP Morgan geäußert. Die Bank hatte sich nach einem Beitrag von „tichyseinblick.de“ schon im Jahre 2008 einen Namen gemacht, als sie die kurz danach tatsächlich ausbrechende Finanzkrise voraussah. Nun meldete sich die Bank erneut. Mit einer Warnung, die wir alle ernst nehmen sollten.

JP Morgan rechnet mit einer Liquiditätskrise = Geldkrise

Dabei rechnet die Großbank mit einer sogenannten Liquiditätskrise. Weltweit. Liquidität beschreibt die verfügbaren Geldmittel am Markt. Wenn zu wenig Geld verfügbar ist, können Investoren sowohl die Investitionswünsche in Produktionsmittel nicht einsetzen wie auch Konsumenten ihre Konsumwünsche.

Zudem dürften in einer Liquiditätskrise auch die Zinsen in einem Maße steigen, wie es der Konjunktur nicht gut tut. Sofern es also zu einer solchen Liquiditätskrise komme, würden auch die Aktienmärkte wahrscheinlich einbrechen – und zwar massiv. Dieser Einbruch wiederum könnte bei einem Ausmaß von – 40 % dazuführen, dass die FED, die Zentralbank der USA, selbst Aktien kaufen würde, um die Kurse zu stabilisieren.

Dann wiederum könnten Investoren sich am Markt zurückziehen, weil das negative Vorzeichen offensichtlich wäre. Zudem würden sich Privatanleger möglicherweise ebenfalls nicht mehr am Aktienmarkt engagieren – aus demselben Grund. Wenn die FED insgesamt genügend Aktien aufkaufe, könne der Effekt gemildert werden.

Jedenfalls rechne die Bank damit, dass es ab Mitte 2019 deutlich wahrscheinlicher wird, dass die Risiken steigen. Deshalb würde auch vor ETFs, also börsengehandelten Indexfonds und deren Einfluss gewarnt. Ebenso wie Computeralgorithmen sind ETFs bei der Abbildung von Indizes selbst gezwungen, Papiere zu verkaufen. Dies wiederum kann eine Kettenreaktion auslösen – nach unten.



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