Schulz fällt aus der Rolle: Kleiner Mann ganz groß

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Die SPD kriselt vor sich hin. Nun hat auch Martin Schulz offenbar die Nerven verloren. Der SPD-Mann hat bei einer SPD-Fraktionssitzung nach Auskunft des „Spiegel“ einen Wutausbruch erlitten. Der „Spiegel“ deutet es lediglich so, als sei die Spannung bei den Genossen, wie es heißt, groß. Diese Redaktion sieht darin eher eine grundsätzliche Machtfrage und deren Ausdruck.

Martin Schulz: Er kommt nicht zur Geltung

In der Sache hat Martin Schulz sich lediglich darüber beschert, warum eine Frage, die er eingerecht habe, nicht „berücksichtigt worden sei“. Dies jedoch wurde in der SPD nicht hinreichend ruhig aufgenommen. Der Geschäftsführer im Parlament, Carsten Schneider, habe offenbar geäußert, „man könne nicht alle Eitelkeiten berücksichtigen“.

Offenbar eine Aussage, die zu weit ging. Der frühere Parteichef sei „aus der Haut gefahren“. Einige SPDler schlossen sich seiner Auffassung an. Ein Abgeordneter bot an, dass er selbst seine Frage zugunsten von Martin Schulz zurückziehen würde. Andere wiederum meinten, dass der emotionale Ausbruch von Martin Schulz zu viel gewesen sei.

Wie dieses Thema gedeutet wird, zeigt tiefe Risse. Die eine Seite ist der Meinung, hier habe lediglich Martin Schulz genug von seiner Rolle als einfacher Bundestagsabgeordneter. Andere meinen, die Spitze der Fraktion um Andrea Nahles sei angesichts der kommenden EU-Wahl nervös. Die SPD hat bei den Umfragen mit 18 % weiterhin kaum eine Aussicht auf ein gutes Ergebnis. Die Union wird mit 30 % oder mehr gewinnen – in Deutschland. Damit allerdings steht auch die Spitze der Fraktion, Andrea Nahles, vor einem gewaltigen Problem: dies wäre die nächste Niederlage nach den Landtagswahlen im Herbst vergangenen Jahres. Die Parteichefin scheint in den kommenden Wochen oder Monaten an Rückhalt zu verlieren. Immerhin müssen Abgeordnete befürchten, ihren Arbeitsplatz abgeben zu müssen. Ebenso deren Mitarbeiter. Die Nervosität zeigt, dass Martin Schulz hier möglicherweise wieder die Chance wittert, an die Spitze der Macht zu kommen. Es wäre nicht überraschend, wenn Martin Schulz wieder angreift.

Schulz steht für die Versuche der EU, die Zentralmacht in der EU zu stärken. Was das zu bedeuten hat, auf was wir zustoßen, lesen Sie hier: https://www.digistore24.com/product/248615/?ds24tr=CAP_Neopresse_shop

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