Schwedens König besorgt: Kriminalität ufert aus

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Bekanntlich ist die Kriminalität in Schweden seit der Masseneinwanderungswelle 2015 massiv gestiegen. In letzten Wochen scheint die Kriminalität allerdings explodiert zu sein, denn nun hat sich der schwedische König Carl XVI. Gustaf diesbezüglich öffentlich geäußert: Er sei besorgt über die Sicherheit in seinem Land. Schweden war in jüngster Vergangenheit Schauplatz mehrerer Explosionen und tödlicher Schießereien.

„Die Besorgnis, die solche Taten bei der Öffentlichkeit hervorrufen, wird von mir und meiner Familie geteilt“, sagte der König nach einem Treffen mit führenden Polizeivertretern, bei dem auch seine Tochter Kronprinzessin Victoria anwesend war. Seine Familie unterstütze die Polizei und die Behörden und nehme Anteil am Verlust der Betroffenen.

An mehreren schwedischen Orten war es zu Gewaltausbrüchen mit Explosionen gekommen. Im Juni explodierte in der schwedischen Stadt Örebro ein Nachtklub. Die Detonation wurde vorsätzlich mit einem Sprengsatz herbeigeführt. Ende August wurden zwei junge Frauen ermordet. Die Täter werden von der Polizei im Milieu der organisierten Kriminalität vermutet.

Eine 30-jährige Frau, die ihr Baby auf dem Arm trug, wurde aus nächster Nähe auf offener Straße in Malmö erschossen. Malmö gilt seit der Migrationskrise als sogenannter Hotspot Schwedens der Banden-Kriminalität. Nur zwei Tage später wurde eine 18-jährige Frau von einem bislang unbekannten Täter erschossen. Der Täter hatte aus einer Wohnung durch ein Fenster abgefeuert.

Schweden steht seitdem unter Schock und Innenminister Damberg von den Sozialdemokraten gerät unter Druck: „Das ist eine beunruhigende Entwicklung, eines der größten Gesellschaftsprobleme dieser Zeit. Die tödliche Gewalt kommt näher. Das macht den Menschen Angst. Wir müssen diese Entwicklung zurückdrängen und zwar mit der gesamten Kraft der Gesellschaft.“

Im vergangenen Jahr registrierte die schwedische Polizei 306 Fälle von Schusswaffengebrauch, es gab 135 Verletzte und 45 Tote. Die rot-grüne Minderheitsregierung will die Lage mit 10.000 zusätzlichen Polizisten und schärferen Gesetzen in den Griff kriegen. Die schwedische Regierung packt, wie die deutsche und viele weitere Regierungen in der EU, das Übel nicht an der Wurzel. Was nützen zehntausende Polizisten mehr, wenn die verhafteten, zumeist Migranten, kurze Zeit später wieder auf freien Fuß gesetzt werden und täglich, alleine in Deutschland, mindestens 500 neue Migranten einreisen dürfen – ganz ohne Passkontrollen? Dies jedenfalls fragen sich Beobachter und verweisen auf die Einlassungen ihres Königs. Nur wird bei uns kaum darüber berichtet – anders als hier.

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