Schweiz: Wasserstoff-LKWs bereits auf der Straße

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Während die Merkel-Regierung in Deutschland Autos mit Verbrennungsmotoren abschaffen und bis 2030 die um ein Vielfaches umweltschädlicheren E-Autos obligatorisch einführen will, setzt die Schweiz – schon jetzt – auf H2-Mobilität – also auf Fahrzeuge, die mit Wasserstoffantrieb fahren. Auf den Straßen der Schweiz fahren bereits heute Lkws mit Wasserstoff-Antrieb herum – die privatwirtschaftliche Schweizer Initiative H2 Mobilität macht‘s möglich. Ihr Ziel: Die Realisierung der weltweit größten Flotte bis 2023.

Wasserstoff ist eine sehr gute Alternative zum Elektro-Antrieb, der eine sehr schwere BAtterie hat (bis 300 kg und mehr) – gerade auch für Lkw. Während sich Deutschland hier schwertut, preschen die Schweizer auf Initiative der Privatwirtschaft voran. 1.600 Wasserstoff-Lkw sollen bis 2025 auf Schweizer Straßen fahren. 50 sind bis Ende des kommenden Jahres vorgesehen.

Vorangetrieben hat die Initiative der Schweizer Einzelhändler Coop, der von einem Ingenieurteam den weltweit ersten Wasserstoff-Lkw mit 34 Tonnen entwickeln ließ. Mitte 2017 bekam das Fahrzeug eine Straßenzulassung – seitdem hat der Brennstoffzellen-Lkw in einem geschlossenen Kreislauf in der Schweiz gezeigt, dass er die an ihn gestellten Anforderungen erfüllt. Eine Wasserstofffüllung reicht für etwa 400 Kilometer, das Tanken dauert rund zehn Minuten. Bei der Suche nach einem Hersteller für die Serienproduktion stand man bei allen Autobauern in Europa jedoch vor verschlossenen Türen. Dabei wird die CO2-freie Technologie in der Schweiz deutlich unterstützt: Wasserstoff ist von einer Mineralölsteuer befreit und der erhebliche Kostenfaktor Schwerverkehrsabgabe entfällt ganz.

Auch bei BMW hat man als umweltfreundliche Alternative zum E-Auto ein Fahrzeug mit einer Brennstoffzelle auf Basis eines Wasserstoffantriebs entwickelt. Der BMW X5 wird jedoch erst in drei Jahren auf den Markt kommen. 2022 soll eine Kleinserie auf X5-Basis entstehen, ab 2025 will BMW in größerer Stückzahl an Kunden ausliefern.

Auch bei Brennstoffzellen-Fahrzeugen handelt es sich um E-Autos. Der Unterschied zu herkömmlichen Elektro-Autos besteht jedoch darin, dass der benötigte Strom nicht in einer Lithium-Kobalt-Batterie gespeichert wird, sondern an Bord während der Fahrt erzeugt wird. In der Brennstoffzelle reagiert der mitgeführte Wasserstoff mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft, wobei neben reinem Wasser auch Strom entsteht.

Positiv am Wasserstoff-Antrieb ist, dass die seltenen Metalle Lithium und Kobalt nicht benötigt werden. Großer Nachteil ist, dass auch für diese Antriebsart Strom benötigt wird. Besser wären Autos, die unabhängig von Strom fahren wie beispielsweise Autos mit Motoren, die mit Wasser betankt wird. Diese Technologie wurde bereits vor mindestens 7 Jahren entwickelt.

Bereits 1930 hatte Tesla ein Auto entwickelt, das mit einem Vakuumenergiekonverter als Antriebsenergie fuhr. 1931 schrieb Tesla dazu: „Es ist mir gelungen, die Energie der kosmischen Strahlen einzufangen und sie so umzusetzen, dass ein Auto damit angetrieben werden kann. Diese neue Energie, welche in der Lage ist, die Maschinen der Welt anzutreiben, stammt von jener Energie, die das ganze Universum in Gang hält. Es handelt sich um kosmische Energie, die überall in unendlichen Mengen verfügbar ist.“ Alternativen in der Antriebstechnologie jedenfalls sind spannend genug, um darüber hier zu berichten….

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