Seltsame Wolkenphänomene am Strand von Pillau

Der russische Amateurphotograf  Oleg Ivanov nahm diese unheimlichen Bilder während eines Sturms am Strand von Pillau (heute Baltijsk) in Ostpreussen auf.

Baltijsk, russisch Балтийск, deutsch Pillau, ist eine Stadt an der Ostsee und Vorhafen von Kaliningrad in der Oblast Kaliningrad (Russland) mit 32.697 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010)[1] und Sitz einer Rajonverwaltung. Der historische Name Pillau ging auf prußisch „pile, pille, pils“ (Festung, Burg) zurück[2]. Bis 1945 gehörte die Stadt unter dem Namen Pillau zum ostpreußischen Landkreis Samland.

Baltijsk ist auch Sitz der städtischen Gemeinde Baltijskoje gorodskoje posselenije mit den beiden weiteren Siedlungen Beregowoje (russisch Береговое) (Tenkitten) und Lunino (russisch Лунино) (Dargen). http://de.wikipedia.org/wiki/Baltijsk

Geschichte:

Pillau war immer der Seehafen Königsbergs. Es liegt am Pillauer Seetief, das durch einen Orkan im Jahre 1479 als Durchbruch durch das Frische Haff entstand und durch einen weiteren Sturm im Jahr 1510 auch schiffbar wurde.

Der schwedische König Gustav Adolf landete 1626 im Krieg gegen Polen mit einer Flotte in Pillau und ließ erst eine Schanze errichten. Sechs Jahre später begann er mit der Errichtung einer Festung, die der Große Kurfürst nach Abzug der Schweden ausbauen ließ. Um die Festung herum siedelten sich Fischer, Lotsen, ehemalige Offiziere und Händler an. 1725 erhielt Pillau Stadtrecht. Nach dem Tilsiter Frieden mußte die Festung aufgegeben werden. Vor dem letzten Krieg war Pillau eine Kleinstadt mit rund 12400 Einwohnern.

Wegen des frischen Haffs mußten die Waren für Königsberg in Pillau umgeladen werden. Durch dem Bau des Königsberger Seekanals verlor der Pillauer Hafen an Bedeutung.

Gegen Ende des letzten Krieges verließen etwa 625000 Ostpreußen über den Pillauer Hafen ihre Heimat. Am 25. April 1945 fiel Pillau in die Hände der Russen. Königsberg war schon zwei Wochen vorher erobert worden.

Pillau wurde unter dem Namen Baltijsk als ganzjährig eisfreier Hafen der größte Hafen der sowjetischen Ostseeflotte und blieb auch nach der Öffnung des Königsberger Gebiets gesperrt. Erst in jüngster Zeit kann es – auch für Ausländer – mit Sondergenehmigung besucht werden.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen