“Sensation”: Gibt es ein Heilmittel?

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Es könnte ein neues Heilmittel gegen das Corona-Virus geben. Entsprechende Forschungen hat das Schweizer Unternehmen Roche bekanntgegeben. Dieses Heilmittel wollte Roche offenbar weniger euphorisch kommentieren. Dennoch haben wir einen entsprechenden Beitrag auf einem Schwesterportal beschrieben und dokumentieren ihn hier gleichfalls.

Achtung: Gerade in der medialen Diskussion wird meistens verschwiegen, dass es insgesamt drei Problemfelder für die Forschung gibt.

  1. Testmethoden: Hier scheint BASF einen Test entwickelt zu haben, der binnen 2,5 Stunden das Ergebnis nennen könne. Dieser Test könnte im April bereits am Markt vorhanden sein.
  2. Impfmethoden: Diese werden benötigt, um noch vor der kompletten Durchseuchung der Bevölkerung eine weitere Immunisierung zu realisieren. Hier ist unter seriösen Berichterstattern und Forschern klar, dass weiterhin viel Zeit benötigt werden dürfte. Bis zu einem Jahr haben einige Forscher als Zeitraum benannt. Andere gehen davon aus, dass es bis zum Herbst geschafft sein könne.
  3. Die Therapie der Erkrankten hingegen könnte möglicherweise weiter sein…

“Das verschreibungspflichtige Medikament „Actemra“, das zur Behandlung von Arthritis bei Erwachsenen eingesetzt wird, soll in einer ersten Feldstudie in China 90 Prozent der getesteten Corona-Infizierten geheilt haben.

Actemra ist auch unter den Namen RoActemra und Tocilizumab bekannt. Todilizumab wurde Medienberichten zufolge bei mehreren Covid-19-Patienten in China verabreicht. Die Infizierten wurden allesamt als schwere oder zumindest kritische Fälle eingestuft, so der Bericht der „FAZ“.  Bei 90 Prozent der Fälle hatte Actemra eine heilende Wirkung. Die Feldstudie soll zwischen dem 5. und 14. Februar stattgefunden haben.

Roche könnte damit ein wirksames Mittel gegen das Corona-Virus in der Hand haben. Laut der Schweizer Nachrichtenseite „Finanz und Wirtschaft“ hat Roche bereits reagiert und arbeitet derzeit unter Hochdruck an der Erweiterung der Produktionskapazitäten für Actemra. Roche will aber nicht zu viel versprechen. Das Medikament Actemra müsse in klinischen Tests noch weiter geprüft werden. Die Studien sollen „in enger Abstimmung mit der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA“ erfolgen.

Actemra ist eigentlich ein Mittel zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Nicht nur in China haben Ärzte das Mittel bei Patienten eingesetzt, sondern auch Mediziner in Italien und Spanien haben Actemra ausprobiert. Nach ersten akademischen Studien in China will Roche nun selbst herausfinden, ob sich die Evidenzen aus einzelnen Fällen auch auf breiter Basis bestätigen lassen. Erfolg hatte das Medikament vor allen in den Fällen, wo das Immunsystem der betroffenen Patienten überreagierte und diese deshalb in Lebensgefahr brachte. Actemra soll genau eine solche Überreaktion unterdrücken.”

Diese Forschung werden wir hier für Sie verfolgen.

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