Serien-Flugzeugpannen bei Maas – Nach Russland mit Truppentransporter

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Wieder eine „Flugzeugpanne“ bei der Luftwaffe? Der deutsche Außenminister wird regelrecht von einer Serie von Flugzeugpannen der deutschen Regierungsflieger geplagt. Erst vor anderthalb Wochen musste Maas einen Ersatzflieger nehmen, um zu einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York gelangen zu können.

Der Flug hatte sich zusätzlich zu der Panne noch weiter verzögert. Beim geplanten Tankstopp auf dem Flughafen Keflavik in Island musste Maas einen dreieinhalbstündigen Aufenthalt hinnehmen, weil ein Tankwagen die Maschine zunächst nicht komplett volltanken konnte und ein zweiter Tankwagen anrücken musste.

Mitte Mai hatte Maas bei seinem Antrittsbesuch in Bulgarien eine Verspätung von über einer Stunde. Anfang April hatte der Flug von Maas nach New York eine Reifenpanne. Maas musste mehrere Stunden in dem Airbus warten, bis er aussteigen konnte. Er verpasste deswegen die Eröffnung einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Ende Februar blieb Maas bei einer Afrika-Reise in Mali liegen. Dort musste er zwanzig Stunden auf einen Ersatzflieger warten.

Jetzt hat es Heiko Maas schon wieder erwischt. Flugzeuge der Bundesregierung mussten erneut wegen „Pannen“ am Boden bleiben. Um trotzdem pünktlich nach Moskau zu gelangen, musste Maas eine Transportmaschine der Bundeswehr nehmen. Die eigentlich vorgesehene Maschine musste wegen einer kaputten Befestigungsschelle in einem Hydrauliksystem kurzfristig in die Reparatur, hieß es.

Ende November vergangenen Jahres konnte Bundeskanzlerin Merkel nicht mit dem Regierungsflieger zum G20 Gipfel nach Buenos Aires fliegen. Wegen einer „ernsthaften Störung“ musste der Regierungsjet am Flughafen Köln-Bonn notlanden. In dem Flugzeug soll die gesamte „normale Funkkommunikationsanlage“ mit den Fluglotsen ausgefallen sein, so die Version der Medien. Bereits zwanzig Minuten nach dem Start musste Merkels Pilot ein Notsignal senden.

Die Bundesregierung will nun mit dem Kauf von drei neuen Airbus Langstreckenflugzeugen der „Pannenserie“ den Garaus machen. Wer allerdings noch immer glaubt, dass es sich bei den „Defekten“ der Regierungsflieger, von denen auch bereits Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Steinmeier betroffen waren, dem ist nicht mehr zu helfen, meinen Beobachter wie in „Capital Post“. 

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