Showdown in Berlin: Wie teuer wird „Öko“ für uns?

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Die neue CO-2-Steuer wird wohl bald eingeführt, heißt es. In zwei Wochen möchte die Bundesregierung darüber befinden. Bundeskanzlerin Merkel forderte bereits vor längerer Zeit, hier seien keine „Pille-Palle“-Lösungen anzustreben. Dabei sind sich die großen Parteien wie auch die Grünen inzwischen weitgehend einig. Klimapolitik wird als das Thema schlechthin in den Wahlkämpfen wie beispielsweise für den Landtag im Oktober in Thüringen eine wichtige Rolle spielen. In den folgenden beginnenden Nachfolgekämpfen um Angela Merkel ohnehin – ein anderes Thema können die Parteien aus politischen Gründen kaum noch angehen, weil sie beispielsweise die EU-Problematik nicht aufgreifen wollen.

Daher haben wir uns einen Bericht von Capitol-Post-NL angesehen, in dem es um die Kosten der CO-2-Steuer geht. Die werden erheblich sein.

Die Rechnung: Es wird vierstellig…

„Die jüngsten Zahlen kommen vom Eigentümerverband „Haus&Grund“, sind allerdings rechnerisch nachvollziehbar und bis dahin nicht zu bestreiten.

Mehr als 1.500 Euro im Jahr?

Grundlage der Berechnungen ist der Vorschlag, den die Umweltministerin der Republik, Svenja Schulze, kürzlich äußerte. Dabei soll eine Tonne CO2 im kommenden Jahr 35 Euro kosten. 2023 dann steigt die Gebühr an uns soll sich auf 80 Euro belaufen. Im Jahr 2030 dann steigt der Preis dem Vorschlag zufolge auf 180 Euro pro Tonne.

Haushalte wiederum werden dann auf Basis des Energieverbrauchs und der Energieart der Steuer unterworfen. Eine Musterfamilie mit vier Haushaltsmitgliedern wiederum würde bei Verwendung einer Gasheizung schon 2020 183 Euro als Extra-Gebühr entrichten müssten. Wer eine Ölheizung nutzt, muss dann mit einem Betrag von 308 Euro kalkulieren.

Wenn dieselbe Familie im Jahr 2023 denselben Verbrauch – hier kalkuliert auf Basis einer räumlichen Größe von 160 qm – hätte, würden im Gasheizungs-Haushalt 419 Euro fällig werden. Wer mit Öl heizt, müsste dann bereits 705 Euro kalkulieren.

Am höchsten sind die Preise dann im Jahr 2030. Dann würden auf Basis derselben Kalkulation für Gasheizungen 942 Euro im Jahr fällig werden. Ölheizungen würden Kosten in Höhe von 1.586 Euro entstehen lassen.

Auch für einen 2-Personen-Haushalt ist die Kalkulation erstaunlich. Im Gashaushalt würden im Jahr 2030 707 Euro fällig. Wer mit Öl heizt, würde im hier unterstellten Haushalt mit 120 zu beheizenden Quadratmetern im Jahr 2030 1.189 Euro aufwenden.

Wenn es nicht zum versprochenen Ausgleich für die Haushalte kommt, müssten Sie demnach davon ausgehen, etwa 100 Euro oder sogar etwas mehr pro Monat für den CO-2-Ausstoß zahlen zu müssen. Das Geld würden Sie aus versteuertem Einkommen zahlen müssen. Bei einer Einkommensteuer-Grenzbelastung von gut 30 % müssten Sie dafür etwa 150 Euro Ihres Monatseinkommens für diese Belastung kalkulieren.

All‘ dies allerdings würde auf Basis der noch ungesicherten Erkenntnis der mehrheitlichen Klimaforschung beschlossen. „Capitol Post“ wird die Klimapolitik und Profiteure verfolgen.“

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