Skandal: Corona-Kontaktlisten im Internet zu finden

Jens Spahn
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Seitdem die Merkel-Regierung „Corona-Maßnahmen“ erlassen hat um die „Ausbreitung des Virus einzudämmen“, müssen sich Café- und Restaurantbesucher zwangsweise in einer Corona-Kontaktliste eintragen. Die Kontaktliste soll angeblich dazu dienen, um im „Fall eines Ausbruchs die Infektionskette nachverfolgen zu können“. Was tatsächlich hinter der Zwangsregistrierung steckt, dürfte sich jeder selbst denken können.

Medienberichten zufolge sind nun aber 87.000 Datensätze aus der sogenannten „Kontaktverfolgung“ im Internet gefunden worden. Auf den Servern des Gastronomie-Dienstleisters „Gastronovi“ waren Daten von Millionen Kunden zugänglich – auch 87.000 Datensätze von Corona-Kontaktlisten aus 180 Restaurants, berichtet der „Stern“. Der „Stern“ selbst beruft sich auf einen Bericht der „Tagesschau“.

Erst vor wenigen Wochen kam heraus, dass die Corona-Kontaktlisten offenbar auch das Interesse der Polizei geweckt haben und anscheinend an die Polizeibehörden weitergegeben werden. Ein Fall in Hamburg hat nun gezeigt, wie sicher die Daten bei den Restaurantbetreibern tatsächlich sind. Denn Ermittler aus Hamburg haben mindestens sieben Personen für Zeugenaussagen kontaktiert, die sich zuvor in eine Corona-Kontaktliste eingetragen hatten. Der Fall zeigt, wie schnell unsere Daten bei der Polizei landen können – und wer weiß, wo noch.

Ein Mann soll vor zwei Monaten Passanten mit einem Messer bedroht haben. Vor Ort nahm die Polizei die Corona-Kontaktliste an sich und kontaktierte mindestens sieben Gäste des betroffenen Restaurants telefonisch und eine Person per Email. Restaurants und Cafés sichern ihren Gästen zu, die erhobenen Daten ausschließlich zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten zu verwenden und diese nach vier Wochen zu vernichten.

Dass die Kontaktlisten jedoch an die Polizei weitergegeben werden können, dürften viele nicht klar sein. Die Polizei hat laut einem Bericht der „taz“ das Vorgehen der Ermittler als „gesunden“ Menschenverstand bezeichnet und beruft sich auf die rechtliche Grundlage in der Strafprozessordnung. Aus Sicht der Ermittler ist die Corona-Kontaktliste ein Beweismittel, wenn es darum geht, Zeugen für Straftaten zu finden.

Gastronomi gibt an, den Fall der 87.000 Datensätze den Datenschutzbehörden gemeldet zu haben. Zwei Stunden, nachdem die Sicherheitslücke bekannt gegeben wurde, sie diese geschlossen worden. Die Sicherheitslücke sei von Hackern entdeckt worden. „Die Daten unserer Kunden sowie die Daten deren Gäste wurden zu keinem Zeitpunkt unsachgemäß verwendet!“, wehrt sich Gastronomi. Zum Ausmaß des gesamten Datenlecks verliert die Firma indes kein Wort (POL). Wir schon….

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