Somalia — Neo-Kolonialisten zündeln am nächsten Pulverfass

Kommentar: An modernen und teuren Waffen ist kein Mangel in den Hungergebieten Somalias. Während Frankreich am Rande der Pleite steht, leistet sich die “Grande Nation” neue Kolonialkriege an der Elfenbeinküste, in Libyen und in Somalia. Was könnte man mit dem Geld alles bewerkstelligen, dass für diese Kriege vergeudet wird. Die Drahtzieher im Hintergrund jedenfalls verdienen bestens.

Montag, 24. Oktober 2011

Auf der Insel Kudhaa in Somalia sind mindestens 59 Menschen bei Angriffen durch französische Militäreinheiten getötet worden. Dutzende weitere wurden Berichten zufolge verletzt. Die Insel befindet sich nahe der Grenze zu Kenia.

Französische Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe haben Stützpunkte der somalischen al-Shabab-Gruppe bombardiert, die sich offenbar in den durch eine schwere Hungersnot betroffenen Gebieten befinden, wie der Nachrichtensender PressTV am Montag meldete. Der somalische Offizier Hashi Mohamed hatte bestätigt, dass die militärische Operation durch die französische Armee in Zusammenarbeit mit kenianischen Truppen gegen die al-Shabab durchgeführt wurde. “59 somalische Kämpfer wurden getötet und etwa 100 weitere verletzt”, sagte Mohamed.

Gestern sagte der kenianische Armeesprecher Major Emmanuel Chirchir, dass die französische Marine bereits am Samstag die Stadt Kuday der Nähe der südlichen al-Shabab-Hochburg Kismayo bombardiert hatte. Inzwischen sind kenianische Truppen etwa 100 Kilometer in südliche Gebieten Somalias eingedrungen und haben bereits strategisch wichtige Städte wie Qooqani und Afmadow eingenommen, die unter Kontrolle der al-Shabab gestanden hatten.

Das Hauptziel der französisch-kenianischen Operation in Somalia ist laut Medienberichten, die Kämpfer aus der Hafenstadt Kismayo, dem wirtschaftlichen Hauptsitz der al-Shabab zu vertreiben. Die kenianische militärische Intervention folgte nach einem Vorwurf der Regierung in Nairobi, dass die al-Shabab vier Frauen aus Europa, darunter auch zwei spanische Mitarbeiterinnen aus Hilfsorganisationen, in den vergangenen Wochen auf kenianischem Gebiet entführt hätten. Somalia hat seit 1991 keine Regierung mehr, als mehrere Warlords den ehemaligen Diktator Mohamed Siad Barre gestürzt hatten.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Kismayo (Press TV) – Im Süden Somalias sind durch Drohnenangriffe der USA mindestens 25 Menschen getötet worden. Wie es in einem Bericht von Press TV heißt, wurden am heutigen Donnerstagmorgen bei einem Angriff unbemannter US-Flugzeuge im Süden Somalias mindestens 25 Zivilisten getötet und etwa 50 weitere verletzt. Diesem Bericht zufolge war Ziel dieses Angriffs im Gebiet der Stadt Afmadow ein Stützpunkt der al-Schabab-Rebellen, jedoch wurden Zivilisten die Opfer.
Die USA haben in den letzten Wochen ihre Drohnenangriffe auf Somalia erhöht, wobei sehr viele somalische Bürger getötet wurden.
Nach Afghanistan, Pakistan, Libyen, Irak, und Jemen ist Somalia das sechste Land, in dem US-Drohnenangriffe geflogen werden, und Zivilisten die meisten Opfer dieser Angriffe sind.

Freitag, 28. Oktober 2011

Mogadischu (Press TV/IRIB) – Französische Kampfflugzeuge haben am Donnerstag die Küstenstadt Kismayo sowie Kuda in Somalia angegriffen. Wie Press TV meldete, feuerten die Flugzeuge, die von einem Kriegsschiff in der Region aus geflogen waren, dabei 20 schwere Raketen auf den Süden Somalias ab.
Über eventuelle Verluste liegen noch keine Meldungen vor. Die französische Kriegsflotte hilft Kenia bei der Offensive gegen al-Schabab-Rebellen. Während die kenianischen Verantwortlichen die Präsenz von französischen Kriegsschiffen am Horn von Afrika bestätigt haben, bestreitet Frankreich die entsprechenden Angaben.


http://www.gegenfrage.com/somalia-franzosen-toten-59-al-shabab-kampfer/

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/132261-25-zivilisten-bei-us-drohnenangriff-in-somalia-getoetet

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/132284-franzoesische-kampfflugzeuge-greifen-somalia-anIRIBI

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