Soros zieht nach Berlin: Das neue Zentrum der Beeinflussung?

www.shutterstock.com, Alexandros Michailidis, 1040544331

Der Milliardär und Stifter George Soros wird mit seiner Stiftung „Open Society Foundation“ nach Berlin ziehen. Er verlässt damit Ungarn, nachdem er sich vom Regierungschef Victor Orban offenbar unter Druck gesetzt fühle, heißt es. George Soros wird von Kritikern verdächtigt, allzu viel Einfluss auf die Aufgabe der nationalen Souveränitäten zu nehmen und für internationale Gemeinschaft „ohne Grenzen“ zu werben. Dies wiederum würde die Herrschaft der Elite vereinfachen bzw. vorbereiten – es werden also machtpolitische und wirtschaftliche Motive dahinter vermutet.

Soros möchte „Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“

Die Stiftung nimmt für sich in Anspruch, sich für sogenannte „Grundwerte“ einzusetzen, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit seien genannt. Dies bestreiten seine Kritiker, da die Rechtsstaatlichkeit gerade durch Maßnahmen im Zusammenhang mit den Diskussionen um „offene Grenzen“ verletzt sei. Zwischen der Aufgabe der nationalen Souveränitäten und der Aufgabe der Rechtsstaatlichkeit bestehe demnach ein enger Zusammenhang.

George Soros jedenfalls hat seinen „Präsidenten“ der Stiftung über die Wochenzeitung „Zeit“ sprechen lassen. Der wiederum freue sich auf Berlin. Die Stadt sei prädestiniert dafür, eine „zentrale Rolle“ bei den Diskussionen über die „Zukunft der Demokratie“ zu spielen. Das wiederum bestreiten Kritiker nicht. In Berlin würden die Weichen gestellt, wird auch mit Blick auf Angela Merkel und deren Politik behauptet.

Gaspard, der Präsident der Soros-Stiftung, ist der Ansicht, in Deutschland wiederum würde „Kritik als (….) Gewinn für die Demokratie“ betrachtet werden und „nicht als (…) Bedrohung“. Belege für die Behauptung oder Wahrnehmung finden sich nicht. Allerdings wäre das Klima in Ungarn deutlich rauher, deutet er an. Die Sicherheit der Stiftungs-Mitarbeiter sowie für die Daten der Stiftung seien nicht garantiert. Deshalb ziehe die Stiftung nach Deutschland um.

Ohne Zweifel ist die Entscheidung tatsächlich logisch, verweisen Kritiker wie Befürworter doch auf eine Zuspitzung der Situation im Kampf um die Souveränität der Bevölkerungen, der Bürger und der Staaten selbst. George Soros kämpft nebenher auch um eine Rücknahme des Brexit in Großbritannien. Die Motive sind umstritten. Weltherrschaft durch Chaos oder „mehr Demokratie“?



Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen