Spanien: Ex-Bankster wird neuer Finanzminister

Die europäische Politik begibt sich immer mehr in die Hände der Investmentbanker. In Spanien übernimmt nun ein ehemaliger Top-Manager der Pleite-Bank Lehman Brothers das Finanzministerium.

Bankster Luis de Guindos -- Schon wieder wird ein Bock zum Gärtner

Die europäische Politik wird zum attraktiven Betätigungsfeld für ehemalige Investment-Banker. In Spanien wurde das Kabinett von Mariano Rajoy angelobt. Als Finanzminister wird Luis de Guindos, der ehemalige Spanien-Chef von Lehman Brothers, als Kontrolleur über die Sparprogramme tätig werden. Guindos hatte schon unter dem früheren Premier José Maria Aznar gedient.

Damit setzt sich fort, was in Griechenland seinen Anfang genommen hat: Premier Papademos war früher Zentralbankchef. In Italien regiert – ohne gewählt zu sein – Mario Monti von Goldman Sachs. In den USA war Hank Paulson, vorher Goldman, als Finanzminister zuständig für die milliardenschwere Bankenrettung. Gleichzeitig schlitterte Amerika in die nächste Wirtschaftskrise (mehr hier).

Das Problem der Investmentbanker: Sie haben in der Regel nicht die geringste Ahnung von der Realwirtschaft. So hat Goldman in den USA erst kürzlich als Berater der Solarfirma Solyndra zwar geholfen, Fördergelder und Investoren zu gewinnen. Die Marktlage haben die Banker jedoch komplett falsch eingeschätzt. Daher kam es zur einer Mega-Pleite, bei der auch Präsident Barack Obama keine glückliche Rolle spielte. Zum Zeitpunkt der Pleite hatte sich Goldman freilich längst aus dem Staub gemacht.

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http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/12/34128/

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