SPIEGEL unter Verdacht: Fake-News-Kampagne gegen Russland

Heiko Maas, Zensur, Hate-Speech und Fake-News
Zensieren Spiegel Online, FAZ und Süddeutsche ihre Leser?

RT Deutsch – 17.02.2017

Russland ist erneut ins Visier NATO-treuer Medien geraten, die dem Land mit einer Desinformationskampagne eine Desinformationskampagne vorwerfen. Um die Absurdität der Vorwürfe zu verdeutlichen, reicht es aus, den ursprünglichen SPIEGEL-Artikel über die Story leicht anzupassen.

Eine satirische Erwiderung:

Die neuerliche Fake-News-Attacke zur Diskreditierung Russlands geht auf NATO-Diplomaten zurück. Soldaten des transatlantischen Militärbündnisses sind seit einigen Wochen in Litauen stationiert, was in Russland als ein Akt westlicher Aggression gewertet wird.

Das Vorgehen des Spiegels erinnert frappierend an den „Fall Lisa“ in der Hochzeit der Flüchtlingskrise 2016. Bis heute wird die Falschaussage einer Minderjährigen, russischen Medien zur Last gelegt, obwohl RT Deutsch äußerst kritisch und distanziert über die Vergewaltigungsvorwürfe berichtete.

Gut orchestrierter Angriff

Die Offensive gegen Russland ist gut orchestriert. So veröffentlichte Matthias Gebauer am 16. Februar einen ausführlichen Bericht auf Spiegel Online, der offenkundig weite Verbreitung fand. In dem Beitrag wurde gemutmaßt, dass eine E-Mail, die der litauische Parlamentspräsident über eine angebliche Vergewaltigung durch in Litauen stationierte Bundeswehrsoldaten erhalten habe, Teil einer russischen Desinformationskampagne sei.

Auf den ersten Blick wirkt der Schrieb wegen seinem spektakulären Plot derart spannend, dass weitere deutsche Mainstreammedien die angebliche Nachricht aufgriffen und abschrieben. Auch die reißerische Überschrift, die Gebauer später relativieren musste, war offenbar bewusst ausgewählt worden: Das Narrativ russischer Desinformation verspricht eine schnelle Verbreitung, da in den deutschen Medien viele Journalisten für diese Mission stationiert wurden.

anmerkung
Fake News über Fake News – kurz nach Erscheinen, musste Spiegel Online die Überschrift des Artikels bereits korrigieren.

Die Deutsche Welle, BILD, FAZ und viele andere reagierten schnell. Ohne jede Überprüfung, ob es einen russischen “Fake News-Angriff” überhaupt gegeben hat, titelten die Publikationen „Fake-News-Kampagne gegen Bundeswehr“, „Fake-News als Waffe – Attacke auf die Bundeswehr in Litauen“ oder auch „Russland unter Verdacht: Fake-News-Kampagne gegen die Bundeswehr

Die deutschen Mainstreammedien nehmen ihre eigene Fake-News-Attacke gegen Russland sehr ernst, auch wenn der von den Urhebern gewünschte Effekt wieder einmal ausbleibt. Das Vorgehen kann klar als Versuch gesehen werden, friedliche und prosperierende Beziehungen zwischen Ost und West zu unterminieren. Eine von vielen Provokationen der deutschen Mainstreamjournalie gegen die Russen und eine weitere Stufe der hybriden Kriegsführung durch die NATO.

In dem aktuellen Fall versuchen NATO-Medien, Russland gezielt zu kriminalisieren und die Unterstützung der deutschen Bevölkerung für eine friedliche Aussöhnung mit dem Nachbarn im Osten zu untergraben, vermuten kritische Analysten. „Wir betonen seit Jahren, an guten Beziehungen interessiert zu sein, aber die Urheber dieser Fake News versuchen, ein Bild zu zeichnen als wolle ein Haufen russischer Verbrecher in westliche Länder einfallen“, so eine hochrangige Quelle, die aber anonym bleiben will.

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1 Kommentar

  1. Wenn die Staatsangehörigen jetzt nicht tätig werden, wird dieses Land leiden.
    Wir sollten den Mut dazu aufbringen !!!

    Jetzt ganz offiziell: „Die EU vor dem Zusammenbruch, die BRD ein Verfolgerregime,
    nur der Nationalstaat bietet den Menschen Schutz“

    Peter Huber bestätigt die Richtigkeit der Aufbruchsstimmung in die Neue Nationale Weltordnung
    und prangert die Meinungsverfolgung in der BRD an. Der Bundesverfassungsrichter bestätigt,
    dass nur die Nationalisten, vielfach Populisten genannt, recht behalten haben, denn nur der
    Nationalstaat sei der „wichtigste politische und kulturelle Bezugsrahmen für die Menschen“.

    Er erklärte auch, dass sich die zu Wort meldenden Menschen nicht auf die sogenannte freie
    Meinungsäußerung verlassen könnten, dass sie vielmehr beim Aussprechen der Wahrheit ein
    hohes Risiko eingehen würden. Huber verweist dabei sogar auf Parallelen aus feudalen
    Verfolgungszeiten, wo aus der Verfolgungsnot das Lied „Die Gedanken sind frei“ entstanden ist.

    Huber: „Die Nationalstaaten sind der wichtigste politische und kulturelle Bezugsrahmen für die
    Menschen, sie sind die ‚Herren der Verträge‘, und ohne sie funktioniert die EU nicht. …

    Meinungsfreiheit kann mitunter persönlichen Mut erfordern, wenn man sich mit seiner
    Meinungsäußerung der ‚herrschenden‘ öffentlichen Meinung in Widerspruch setzt.
    Wie man an dem aus dem Vormärz stammenden Liede ‚Die Gedanken sind frei‘ erkennen
    kann, hat es das schon immer gegeben. Es ändert aber nichts daran, dass auch unter
    dem Grundgesetz die Inanspruchnahme der Meinungsfreiheit ein Akt der Zivilcourage sein kann.“
    (FAZ, 02.01.2016, S. 6)

    https://www.youtube.com/watch?v=-EeNP9ouu_0&t=9s

    http://www.gemeinde-neuhaus.de

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