Stoppt die Stümper-Spitzel! — NPD und Verfassungsschutz — POLITAIA.ORG

Die Lachnummer: Riesen-Terroristen vor der dem "Staatsschutzsenat" (© dapd)
Die Lachnummer: Riesen-Terroristen vor der dem "Staatsschutzsenat" (© dapd)

Zur Zeit wird wieder eine riesengroße Sau durchs Dorf getrieben. Gefahr von Rechts wird allenthalben im gleichgeschalteten Presseapparat beschworen, von Terrorzellen und Morden, Sympathisanten und Bomben wird schwadroniert. Wie war das nochmal mit der “Sauerland-Bomber”-Lachnummer? Auch die wird wieder aus dem Gulli gezogen und dann kräftig mit durchgerührt mit dem anderen Käse.

Ergebnis: Keiner blickt mehr durch und jeder fürchtet sich. Gut, dass es den Friedrich gibt.

Aber auch die Linksradikalen werden nicht vergessen, wie man an dem “explosiven” Brief an Prokurator Ackermann erkennen kann.

Ablenkung tut not, um die Bürger von ungleich wichtigeren Ereignissen abzulenken, beispielsweise dem lautlosen Übergleiten des illegalen Verwaltungskostruktes BRD in die Brüsseler Diktatur mithilfe der Bankster oder die Plünderung Deutschlands durch dieselben. Zugleich kann man die Bürger noch mehr in Richtung Überwachungsstaat treiben. Das ist notwendig, denn je mehr Schweinereien bekannt werden, umso stärker muss die Überwachung ausgebaut werden.

Aber nun zu dem eigentlichen Thema, nämlich dem Verfassungsschutz.

Die Bildzeitung schreibt:

Stoppt die Stümper-Spitzel!

Kommentar von Hugo Müller-Vogg

Mehr als 130 V-Leute hat der Verfassungsschutz in der NPD. Diese angeblichen Spitzel haben bisher viel Geld kassiert, aber nichts von Bedeutung geliefert. Keine Hinweise auf die offenbar engen Beziehungen zur Killer-Zelle von Zwickau!…………… [Ende d. Zitat]

Mehr als 130 V-Leute? Darauf können Sie Gift nehmen. Diese Leute arbeiten höchstwahrscheinlich nicht als Fussvolk, sondern haben innerhalb der Partei leitende Funktionen inne. Und von welchen V-Leuten redet Müller-Vogg? Von V-Männern des Bundesamtes für Verfassungsschutz oder von V-Männern der 16 Landesbehörden für Verfassungsschutz? Sind da auch die V-Männer des BKA mitgezählt? Man darf vermuten, dass diese Zahl nur die Spitze des Schnüfflerberges darstellt. Ist gar die NPD ein Konstrukt des Verfassungsschutz, das sich mit einschlägigen, oft unbedarften Randgruppenindividuen schmückt, sozusagen als Außendarstellung, um die rechtsradikale Gefahr am Leben zu erhalten?

NPD-Gründer Adof von Thadden war, wie der Guardian behauptet, Agent des MI6 (britischer Auslandsgeheimdienst).


Der Friedensaktivist Alfred Mechtersheimer (erst Mitglied der CSU, später der Grünen und nun ebenfalls unter Überwachung des Bayerischen Verfassungsschutzes) firmiert unter dem berüchtigten BertelsmannPedia mittlerweile als Rechtsradikaler, denn er forderte die „Selbstbefreiung der Deutschen von den Siegern des Zweiten Weltkriegs“. Das ist natürlich politisch gar nicht korrekt. Er schrieb in in Nachrichten für die Deutschlandbewegung (Nummer 3 / 2002 vom 6. März 2002) den folgenden Artikel, mit dem er den Nagel auf den Kopf trifft:

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Verfassungsschutz-NPD-Skandal (dem von 2002, es gibt ja viele) ist folgende: Wenn die NPD in ihrer heutigen Erscheinung von staatlichen Stellen massiv gestärkt und unterstützt wird, dann stellt sich für diesen Staat keine Gefahr dar, sondern nützt ihm. Was aber ist das für ein Staat, der mit selbstgezüchteten Verfassungsfeinden Politik macht oder sogar diese für seine Herrschaft braucht?

Weil das Grundgesetz zwar ein Parteienverbot kennt, bleibt nur die Frage nach der Legitimation jener Regierungen, die den Verbotsantrag gestellt haben. Das Bundesverfassungsgericht sollte nicht die Tragfähigkeit der Zitate, sondern vielmehr die politische Integrität der Antragsteller prüfen. Denn die NPD existiert im Sinne des Parteiengesetzes gar nicht, weil sie in ihrer Willensbildung nicht autonom, sondern zumindest zu erheblichen Teilen fremdbestimmt ist. Sie ist weniger eine Partei als eine als Partei getarnte verfassungswidrige Regierungs-Agentur. Deshalb stellt sich nicht die Frage nach der Verfassungswidrigkeit der NPD, sondern die nach der Verfassungswidrigkeit des Regierungshandelns.

Der Skandal könnte deshalb zu einer Existenzbedrohung der demokratischen Ordnung werden, weil es den politisch Verantwortlichen an Einsicht und Willen mangelt, die Widerrechtlichkeit dieses permanent verfassungsfeindlichen Handelns zu erkennen und Konsequenzen zu ziehen.

Eine Regierung, die mit erheblichem Aufwand dazu beiträgt, das Ansehen des eigenen Landes über viele Jahre systematisch zu beschädigen, hat jeden moralischen Anspruch verspielt. Nicht nur die so heftig kritisierten Aufmärsche z.B. durch das Brandenburger Tor wurden nachweislich zumindest teilweise staatlich gefördert. Selbst an den fremdenfeindlichen Übergriffen in Hoyerswerda waren nach ersten Berichten Verfassungsschutz-Agenten beteiligt.

Die Innenminister von Bund und Ländern haben ihren Amtseid verletzt, der sie verpflichtet, Schaden vom deutschen Volk zu wenden. Der Schaden, den diese “Volksvertreter” Deutschland mit diesen “Rechtsextremen” Aktionen im In- und Ausland willentlich zugefügt haben, übertrifft alles, was sonst als Landesverrat verfolgt wird. Die Glaubwürdigkeit der Demokratie ist diesen Politikern offenbar völlig gleichgültig.

Jetzt wird auch erklärlich, weshalb die NPD ausgerechnet bei abschreckenden Aufmärschen so viele Leute mobilisieren konnte, aber bei Wahlen zumeist selbst an niederen Hürden scheiterte. Während Wahlerfolge den etablierten Parteien Stimmen gekostet hätten, wurden die Aufmärsche unterstützt, mit denen der Popanz einer nationalsozialistischen Gefahr vorgetäuscht und große Gegendemonstrationen organisiert werden konnten.

Als Konsequenz für die Einschätzung der NPD ergibt sich: Es wäre falsch, die Mehrheit der NPD-Aktivisten als V-Männer zu verdächtigen. Aber wo ist der Unterschied, wenn sie ohne Auftrag das machen, was die bezahlten Agenten im Auftrag des Staates treiben?”

Zu lernen ist aus dem Skandal auch, daß der Parteienstaat an der Radikalisierung der Opposition interessiert ist. Er kann sie dadurch besser kleinhalten. In diese Falle sollten auch patriotische Kräfte außerhalb der NPD nicht laufen. Kein Wunder, daß die Geheimdienste stets bemüht sind, die demokratischen Patrioten mit ihren NPD-Agenturen in einen Topf zu werfen.

[Ende Zitat]




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