Studie sagt Krankheitsverlauf bei Corona-Patienten voraus!

Die Zahl der neu Infizierten Menschen in Deutschland soll wieder leicht ansteigen, befindet sich allerdings auf geringem Niveau. Bis dato sind die Langzeitschäden bei weitem nicht erforscht. Die Angst vor einem schweren Verlauf der Erkrankung dürfte allerdings weiterhin die Panik in einigen Bevölkerungsgruppen begründen. Eine Studie zeigt nun, welche Symptome bei einer tatsächlichen Ansteckung mit welchem Krankheitsverlauf assoziiert werden können – und verdeutlicht, was nach einer Infektion passieren dürfte.

Studie mit vier Millionen Nutzern

Die Studie aus Großbritannien wurde vom King’s College London unter der Leitung der Biomedizinerin Carole Sude erstellt. Dafür wurden die App-Daten von vier Millionen Nutzern aus Großbritannien und aus den USA ausgewertet. 1.653 Patienten mit einem positiven Test dienten als Grundlage für die Ergebnisse. 383 davon waren dann zumindest einmal in einer Klinik, 107 erhielten Sauerstoff oder wurden sogar künstlich beatmet.

Es zeigte sich, dass sechs Gruppierungen zu identifizieren waren:

  1. Wer im oberen Atemtrakt Probleme hatte Husten, anhaltende Muskelschmerzen), wurde zu 1,5 % mit Atemunterstützung versorgt. 16 % davon kamen ein- bis mehrmals in eine Klinik. Betroffen waren 462 Patienten – die Gruppe war am größten.
  2. Wer zusätzlich Fieber bekam oder Mahlzeiten nicht einnahm, gehörte dieser Gruppe an: 4,4 % bekamen Atemunterstützung, 17,5 % davon kamen ein- bis mehrmals in eine Klinik.
  3. Hier wurden hauptsächlich Symptome an Magen und Darm festgestellt. 3,7 % der Patienten erhielten Atemunterstützung, annähernd 24 % davon mussten ein- bis mehrmals in eine Klinik.
  4. Hauptsymptom hier war eine schwere Erschöpfung, begleitet von Brutschmerzen sowie Husten. 8,6 % erhielten Atemunterstützung, annähernd 24 % mussten ein- oder mehrmals in die Klinik.
  5. Die wesentlichen Symptome waren Verwirrung, eine schwere Erschöpfung und der Verzicht auf Mahlzeiten. 9,9 % erhielten eine Atemunterstützung, 24,6 % davon wurden ein- oder mehrmals “stationär” einer Behandlung unterzogen.
  6. Diese Patienten wiesen eine schwere und frühzeitige Atemnot auf, Verwirrung, Brustschmerzen, Erschöpfung und Probleme mit Magen und Darm. Annähernd 20 % erhielten Atemunterstützung, fast 45,5 % kamen ein- oder mehrmals in die Klinik. Die Gruppe war mit 167 Patienten die kleinste.

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