Syrien: Terroristen ermorden wieder 130 Christen

Kommentar: Der Krieg des Westens gegen Syrien löste eine humanitäre Katastrophe aus, deren Ausmaß noch nicht absehbar ist. Christen standen früh zwischen allen Fronten, da sie sich im Krieg weder auf die Seite der Regierung, noch auf die der islamistischen Terrororganisationen geschlagen haben. Erst vor kurzem überfielen die Mordbrenner das Dorf Maaloula, westlich von Damaskus, welches ein wichtiges Symbol des Christentums in der Region darstellt.

29. Februar 2012 : Die „Al-Farouk Battaillons“ vertreiben die letzten Christen aus „Al-Hamidiah“ und „Wadi Al-Sayeh“ und werfen 68 Leichen aus einem LKW. Die ' Al-Farouk Battalions', die zu der sogenannten 'Freien Syrischen Armee' gehört, wird von französischen und türkischen Geheimdienstlern geführt. Sie hat am 28. Februar 2012 eine Anzahl Kirchen in Al-Hamidiah und Umgebung mit Mörsern beschossen.---------http://www.politaia.org/terror/syrien-massaker-an-christen-in-homs-durch-die-freie-syrische-armee/

Immer wieder kommt es in ganz Syrien zu Übergriffen in Form von Entführungen, Folter und Tötungen durch extremistische und kriminelle Gruppen, die von westlichen Staaten und reaktionären Schurkenregimen am Golf  bezahlt, ausgebildet, mit modernen Waffen versorgt und in das Land eingeschleust werden.

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Damaskus (IRIB) – Terroristen haben nach einer gestrigen Meldung der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim im Norden Syriens 130 Christen ermordet.

Nach Informationen der libanesischen Zeitung al-Diyar haben terroristische Handlanger der Nusra-Front bei einem nächtlichen Angriff auf verschiedene Regionen in der Provinz Aleppo Häuser von Christen gestürmt und dabei 130 von ihnen getötet, darunter auch Frauen und Kinder. Anschließend wurden die Leichen enthauptet, verbrannt und in Massengräbern verscharrt.

Schon zuvor hatten Terroristen das Christendorf Dschaburin im Zentrum Syriens angegriffen. Der Überfall endete mit dem Tod von dreizehn Personen und mindestens zwanzig Verletzten.

Der höchste katholische Würdenträger im Nahen und Mittleren Osten, Patriarch Gregor III. Laham, berichtete von 450 000 christlichen Flüchtlingen seit Beginn der Syrienkrise. Er warnte gleichzeitig vor einem Militäreinsatz gegen Syrien. Dieser würde die Lage nur verschlimmern – und damit auch die Situation der Christen.

http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/226623-130-christen-in-syrien-ermordet

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