Syrien: Terroristen über Verzögerungen bei US-Militärhilfe verstimmt

YPG und syrische Armee bremsen Ankara und protürkische Rebellen aus

MOSKAU, 12. Juli (RIA Novosti).

Die oppositionelle syrische Nationale Koalition wirft Abgeordneten des US-Kongresses vor, die Bereitstellung der militärischen Hilfe zu verzögern, meldet Associated Press am Freitag.

In dieser Woche hatten sich die Geheimdienstausschüsse sowohl des Senats als auch des Repräsentantenhauses gegen die Entscheidung des US-Präsidenten Barack Obama ausgesprochen, den Regimegegnern in Syrien militärische Hilfe zu erweisen. Die Abgeordneten seien besorgt, dass die Waffen in falsche Hände gelangen könnten, die unter anderem mit Al Qaida verbunden sind.

„Die syrische Koalition ist über die Berichte äußerst beunruhigt, dass einige Abgeordnete des US-Kongresses die Versuche der Präsidentenadministration verzögern, die Unterstützung für die Freie Syrische Armee zu verstärken“, heißt es in einer Erklärung der Oppositionskoalition.

Die Koalition garantiere, dass die Waffen nicht bei Extremisten landen würden, betonen die Verfasser der Erklärung.

Zuvor hatte der Pentagon-Pressesprecher George Little bekannt gegeben, dass die USA ungeachtet des Widerstandes einiger Kongressabgeordneter nach Möglichkeiten suchen würden, der syrischen Opposition militärische Hilfe zu erweisen. Er teilte allerdings keine Einzelheiten darüber mit, wann und auf welche Weise solche Lieferungen erfolgen können sowie um welche Waffenarten es sich dabei handelt.

Geheimdienste Russlands und Syriens tauschen Daten über Söldner aus

Die Geheimdienste Syriens und Russlands tauschen Informationen über die rund 600 ausländischen Kämpfer aus Russland, Europa und den USA aus, die auf dem syrischen Territorium im Einsatz sein sollen. Dies gab der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow, Nahostbeauftragter des russischen Präsidenten, RIA Novosti bekannt.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte beim Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum Mitte Juni mitgeteilt, dass rund 600 Kämpfer aus Russland und Europa in den Reihen der syrischen Opposition aktiv sind.

„Zwischen den diversen Geheimdiensten besteht ein Meinungs- bzw. Informationsaustausch“, sagte Bogdanow. „Hunderte Söldner aus verschiedenen Ländern, darunter aus Europa und den USA wie auch russische Bürger sind als Mitglieder der illegalen bewaffneten Formationen aktiv, die in erster Linie mit dem illegalen Untergrund verbunden und letzten Endes mit Al-Qaida affiliiert sind.“

http://de.rian.ru/security_and_military/20130712/266472719.html

http://de.rian.ru/security_and_military/20130712/266468699.html

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