Syrien: USA erwägen Intervention

YPG und syrische Armee bremsen Ankara und protürkische Rebellen aus

Kommentar: Schon Mitte Oktober berichteten wir:

Im Nachgang zum Artilleriekrieg der Türkei an der syrischen Grenze zur Errichtung einer Pufferzone auf syrischen Boden, haben die USA nun militärische Spezialkräfte nach Jordanien entsendet, um an der syrisch-jordanischen Grenze eine ähnlich geartete Pufferzone vorzubereiten. Die Zone auf der syrischen Seite der Grenze soll von jordanischen Truppen “durchgesetzt” und von den USA logistisch und politisch unterstützt werden. Dies berichtet die New York Times.

Die Times beschreibt die vorgesehene Verletzung der nationalen Souveränität Syriens als noblen Versuch der USA, den Flüchtlingsexodus aus Syrien in den Griff zu kriegen und als Vorbereitung für den Fall, dass Syrien die Kontrolle über seine chemischen Waffen verlieren sollte. Weiterhin wolle man sich für den Falle einer Ausweitung des Konfliktes positionieren.

Dazu ist zu sagen, dass der Flüchtlingsexodus sofort zum Erliegen käme, wenn der Westen die Inflitration der NATO-Todesschwadronen nach Syrien stoppen würde. Und an wem würde Syrien die Kontrolle seiner chemischen Waffen verlieren? Eben an die Mordbanden der NATO, die sich schon lange chemischen Waffen aus libyschen Beständen gesichert haben und in der Türkei bereits im Sommer dieses Jahres Anschläge unter falscher Flagge mit Chemiewaffen übten, die dann dem Assad-Regime in die Schuhe geschoben werden sollen….[Kommentar Ende]

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Syrien-Krieg: USA erwägen Intervention wegen Chemiewaffen

Aus Sorge um die syrischen Chemiewaffen erwägen die USA einen Sondereinsatz in dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Land, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.

Das teilte US-Außenamtschefin Hillary Clinton während ihres Prag-Besuchs am Montag mit. Zuvor hatte Präsident Barack Obama den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad davor gewarnt, Chemiewaffen gegen die Opposition einzusetzen. Die Anzeichen für einen radikalen Strategiewechsel zum Sturz des Assad-Regimes verdichten sich.

„Wenn es zum Ernstfall kommt, ist eine US-Militäraktion natürlich möglich“, sagte Clinton. Wie ein US-Regierungssprecher betonte, werden zurzeit etliche Möglichkeiten durchgespielt – von Luftangriffen bis zu lokalen Sonderoperationen.

Washington befürchtet, dass Chemiewaffen gegen die syrische Opposition angewendet werden oder in die Hände von Terroristen fallen könnten. Obama drohte al-Assad mit Konsequenzen, falls Chemiewaffen gegen die Opposition eingesetzt werden sollten.

US-Medien berichteten zuletzt unter Berufung auf Nachrichtendienste, dass Israel in den vergangenen zwei Monaten Jordanien mehrere Male vergeblich gebeten hatte, Luftangriffe auf syrische Chemielager zu erlauben.

Experten zufolge deuten die Warnungen und Drohungen aus den USA darauf hin, dass ein Großangriff vorbereitet wird. Die Regierung in Damaskus hatte vor einiger Zeit versichert, Chemiewaffen nur im Falle eines Angriffs von außen einzusetzen.

Die Nato-Außenminister wollen heute in Brüssel über die Aufstellung von Patriot-Abwehrraketen in der Türkei entscheiden. Obwohl offiziell beteuert wird, dass die Raketen dem Schutz der Türkei dienen, kann dieser Schritt zur Schaffung einer Flugverbotszone an der syrischen Grenze führen. Die syrischen Rebellen könnten sich im Norden des Landes einnisten.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte während seines Türkei-Besuchs betont, dass die Stationierung von Patriot-Raketen die Spannungen an der Grenze zu Syrien verschärfen wird.

Laut US-Medien vereinbarten Moskau und Ankara einen neuen Anlauf zur diplomatischen Lösung der Syrien-Krise. Bislang gab Moskau keine Stellungnahme zu dieser Meldung ab.

http://de.rian.ru/zeitungen/20121205/265075526.html

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