Tausende Bürger vor Thüringer Staatskanzlei

Proteste in Erfurt

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Das die Bürger hierzulande von der gegenwärtigen Politik und ihren Protagonisten die Schnauze gestrichen voll haben, konnte man am vergangenen Mittwoch eindrucksvoll in Erfurt beobachten. In der thüringischen Landeshauptstadt zogen laut Polizeiangaben mindestens 2.000 Bürger vor die Thüringer Staatskanzlei, um ihren Ärger über die Landes- und Bundespolitik Ausdruck zu verleihen. Der russische Sender RT berichtet sogar von 4.000 Demonstranten. Aus dem Stand heraus ein riesiger Erfolg, wenn man berücksichtigt, dass die Demonstration bei den örtlichen Behörden für gerade mal 50 Teilnehmer angemeldet wurde. Die Bürger von Erfurt, die der staatliche Propagandasender MDR in seiner Berichterstattung lapidar als Rechte und Hools verunglimpfte, werden Ministerpräsident Ramelow nun jeden Mittwoch besuchen gehen. Kommende Woche geht’s weiter. Das macht Mut liebe Thüringer, unsere Unterstützung habt ihr!



Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

1 Kommentar

  1. Flüchtlinge als geopolitisches Druckmittel

    Mit Massenmigration als Waffe präsentiert Kelly M. Greenhill die erste systematische Untersuchung dieses verbreitet eingesetzten, aber weitgehend unbeachteten Instruments der Einflussnahme von Staaten. Sie zeigt sowohl, wie oft diese unorthodoxe Form der Nötigung zum Einsatz kam (mehr als 50 Mal im letzten halben Jahrhundert), als auch, wie erfolgreich sie gewesen ist. Sie befasst sich zudem mit den Fragen, wer dieses politische Werkzeug benutzt, zu welchem Zweck, und wie und warum es funktioniert.

    Die Urheber dieser Nötigungspolitik verfolgen das Ziel, das Verhalten der Zielstaaten zu beeinflussen, indem sie vorhandene und miteinander konkurrierende politische Interessen und Gruppen ausnutzen und indem sie die Kosten oder Risiken beeinflussen, die den Bevölkerungen der Zielstaaten auferlegt werden. Kelly M. Greenhill erläutert und untersucht ihre These anhand einer Vielzahl von Fallstudien aus Europa, Ostasien und Nordamerika.

    Um potenziellen Zielen zu helfen, besser auf diese Form unkonventioneller Erpressung zu reagieren – und sich davor zu schützen – bietet Massenmigration als Waffe auch praktikable politische Empfehlungen für Wissenschaftler, Regierungsbeamte und jeden, der sich um die wahren Opfer dieser Art von Nötigung sorgt – nämlich die Vertriebenen selbst.

    »Kelly M. Greenhills Buch Massenmigration als Waffe wirft ein helles Licht auf die strategisch gesteuerte Migration. Und dies ist, leider, ganz sicher keine unbedeutende Frage. Der Leser wird erstaunt sein, wie oft Staaten zu diesem Mittel gegriffen haben. Greenhill gibt dem Thema die Aufmerksamkeit, die es verdient, und erläutert akribisch, warum manche Staaten auf das Mittel der erzwungenen Migration zurückgreifen, während andere es nicht tun. Überdies offeriert sie interessante theoretische Erklärungen und leitet daraus politische Empfehlungen ab.«
    Prof. Michael Barnett, Universität von Minnesota

    »Kelly M. Greenhills herausragende Analyse gibt der Vorstellung von den Waffen der Schwachen eine doppelbödige Bedeutung: unbedeutende Diktatoren versuchen Verhandlungsspielraum gegenüber benachbarten Demokratien zu gewinnen, indem sie damit drohen, diese mit Flüchtlingen zu überschwemmen. Dies ist im letzten halben Jahrhundert etwa einmal pro Jahr geschehen. Jene, die an der Flüchtlingsfrage oder an kreativen Verhandlungstaktiken interessiert sind, werden von dieser Darstellung fasziniert sein.«
    Prof. Jack Snyder, Columbia-Universität

    »Das Buch Massenmigration als Waffe ist ein wirklich wertvoller Beitrag. Dieses scharfsinnige Buch zeigt eine unkonventionelle und nicht-militärische Methode der Nötigung unter Staaten auf – warum und wie schwache Staaten zunehmend die Drohung oder Realität einer >strategisch gesteuerten Migrationpolitischen ErpressungHeucheleikosten< bezeichnet. Doch sogar autoritäre Staaten wie das moderne China sind verwundbar, wie die Nordkoreaner gezeigt haben. Dieses Buch Es verdient die Aufmerksamkeit von jedem, der sich für die sich entwickelnden Muster internationaler Beziehungen und Menschenrechte interessiert.«
    Michael S. Teitelbaum, Harvard-Universität

    http://www.amazon.de/Massenmigration-als-Waffe-Kelly-Greenhill/dp/3864452716/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1453635723&sr=8-1&keywords=Massenmigration+als+Waffe++Kelly+M.+Greenhill

Kommentar hinterlassen