Terror-Anschlag auf Assads innersten Kreis

Danke ravinés für den Link.

“Freie Syrische Armee” bekennt sich zu Attentat

Veröffentlicht am 18.07.2012 von

http://de.euronews.com/ Bei einem Bombenanschlag in Damaskus sind der Schwager des Machthabers Baschar Al Assad, Asef Schawkat, und der Verteidigungsminister des Landes, Daud Radscheha, getötet worden. Schawkat war stellvertretender Kommandeur der Streitkräfte.

Bei der Explosion soll zudem der Innenminister Mohammed Ibrahim al-Schaar schwer verletzt worden sein.

Zum Zeitpunkt der Anschlags fand ein Treffen von Ministern und hohen Sicherheitsoffizieren statt. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete, ein Attentäter soll sich als Leibwächter Zugang zu dem Krisenstab verschafft haben.

Die genauen Umstände sind jedoch noch unklar. Regimegegner hatten erklärt, in der Innenstadt unweit des al-Rawda-Platzes sei eine Autobombe explodiert.

Die Rebellen greifen seit vier Tagen im Rahmen ihrer Operation “Erdbeben” verstärkt Damaskus an. In der syrischen Hauptstadt liefern sich Rebellen Straßenkämpfe mit den Regierungstruppen.

Nach Angaben von Bewohnern wird inzwischen auch in der Nähe des Palasts von Präsident Assad gekämpft.

Immer mehr Syrer fliehen vor der Gewalt ins Ausland.

Nach dem Bombenanschag gab es in Damaskus offenbar weitere Explosionen. Anwohner berichteten von fünf Detonationen im nordwestlichen Hauptstadtbezirk Muhadschirin. Die Basis wird von einer Division genutzt, die von Assads Bruder Maher geführt wird. Zunächst war unklar, ob diese Einheiten Ziel eines Angriffs waren. Das Informationsministerium erklärte, es habe an der Militärbasis keine Explosionen gegeben.

Die bisherige militärische Führung des syrischen Regimes: Präsident Baschar al-Assad (Mitte) unter anderem mit Verteidigungsminister Daud Radscheha (vorne rechts) und Stabschef Fahad Jassim al-Freij (vorne links) im Oktober 2011

Assad ernannte dem staatlichen Fernsehen zufolge kurzfristig einen neuen Verteidigungsminister. Demnach soll Fahd al Freidsch das Amt übernehmen. Die Armee erklärte ihre Entschlossenheit, das Land von “Terroristen” zu “säubern”. Wer mit Anschlägen auf “bestimmte Führer” das Land erschüttern wolle, erliege einer “Illusion”, hieß es in der Erklärung weiter. Jeder, der die “Sicherheit Syriens” bedrohe, werde “zur Strecke gebracht”.



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