Terror-Management: Die Wahrheit über die Anschläge von Würzburg und Ansbach

Christoph Hörstel: USA/Russland - Prognose 2017! Weltkrieg?!
Christoph Hoerstel

Veröffentlicht am 25.07.2016

München im Ausnahmezustand

22. Juli 2016, 21:50 Uhr
München (dpa) – Terror in München, Angst in der ganzen Stadt. Um 17.52 Uhr geht der erste Alarm bei der Polizei ein. Schüsse nahe einem Einkaufszentrum im Nordosten der Stadt werden gemeldet.

Rund um das Olympia-Einkaufszentrum herrscht Ausnahmezustand. Blitzschnell wird es von der Polizei geräumt, alles ist weiträumig abgesperrt, auch die Straßen rundherum sind dicht. Hunderte Beamte sind im Einsatz, viele schwer bewaffnet und mit schusssicheren Westen ausgerüstet. Doch wo sich die Täter befinden, darüber herrscht zunächst noch völlige Ungewissheit. Bis zu drei Täter sollen es sein, mit Langwaffen auf der Flucht in der Millionenstadt.
Unauffällig und nett: So wird der 27-Jährige beschrieben. Laut Innenministerium sollte er nach Bulgarien ausgewiesen werden. Die Zahl der Verletzten stieg auf 15 an.

Der syrische Flüchtling, der für die Bombenexplosion in Ansbach verantwortlich sein soll, sollte nach Bulgarien abgeschoben werden. Das sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums und fügte hinzu: “Ich kann Ihnen zur Stunde nicht sagen, warum diese Abschiebung nicht vollzogen worden ist”. Abschiebungen lägen in der Zuständigkeit der Länder, in diesem Fall also den bayerischen Behörden. Von deren Seite gab es bislang keine Stellungnahme dazu.
Nach dem Amoklauf in München seien die Sicherheitskontrollen für das Musikfestival mit 2.000 Teilnehmern verstärkt worden. Am späten Sonntagabend hatte dort ein 27-jähriger syrischer Asylbewerber am Eingang einen Sprengsatz gezündet.

In Ansbach selbst laufen die Ermittlungen am Tatort und “im Umfeld des Verstorbenen”, teilte die Polizei mit. So wurden in einer Flüchtlingsunterkunft mehrere Gegenstände beschlagnahmt. Mitarbeiter der Spurensicherung hatten am Morgen mehrere Kisten, Säcke und Tüten unbekannten Inhalts aus dem Gebäude getragen. Die Ermittler erhoffen sich dabei auch neue Hinweise auf ein eventuell islamistisches Motiv des Täters, das die bayerische Polizei bislang nicht bestätigen konnte.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wiederholte seine Einschätzung, wonach es vermutlich einen islamistischen Hintergrund gab. Man müsse davon ausgehen, dass die Motivation des Täter nicht völlig unabhängig von islamistischem Gedankengut gesehen werden müsse, sagte er in Nürnberg. Ähnlich hatte er sich bereits in der Nacht geäußert.

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