Trump will sich mit Putin und Xi Jinping treffen

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Beim G20-Gipfel Ende Mai will sich US-Präsident Donald Trump mit den Staatschefs von Russland und China treffen. Es wäre das erste Treffen zwischen Trump und Putin nach der Veröffentlichung des Mueller Reports, der keine Beweise für die angebliche Zusammenarbeit Trumps mit Russland finden konnte. Bei den Gesprächen könnte es neben Handelsinteressen auch um weitere Interessen der USA gehen wie um Venezuela, Syrien und den Iran.

Nach den Vergeltungsdrohungen aus China im Handelsstreit mit den USA will Trump anscheinend beim G20-Gipfel die Wogen glätten und Lösungen finden. Denn vor rund drei Wochen hatte die Trump Administration die Sonderzölle auf Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar aus China von bisher zehn auf 25 Prozent angehoben. Auch mit Russland muss Trump Lösungen finden, denn Russland hat ebenso an Venezuela und am Iran Handels-Interessen. Eine militärische Intervention wäre sowohl in Venezuela als auch im Iran eine hoch gefährliche Aktion für die USA – Denn sowohl Russland als auch China halten sich aus solchen Konflikten nicht mehr, wie früher, heraus.

China reagierte auf die Erhöhung der US-Zölle mit der Ankündigung weiterer Strafabgaben. Ab Juni sollen zusätzliche Abgaben auf amerikanischen Waren im Volumen von 60 Milliarden Dollar gelten. Die chinesische Regierung setzte sich damit über die Warnung aus den USA hinweg. Trump hatte Peking aufgefordert, von „Vergeltung“ abzusehen.

Von der Fed sollen indes „beruhigende Signale“ auf den potenziellen Handelsstreit mit China gekommen sein. Fed-Mitglied Rosengren sagte, die Fed verfüge über ausreichend Instrumente, um auf die Folgen eines möglichen Handelsstreits mit China zu reagieren. Sollte es zu einer wirtschaftlichen „Abkühlung“ kommen, könnte es zu Zinssenkungen kommen. Doch solche Maßnahmen seien derzeit nicht erforderlich.

Das Treffen zwischen Trump, Putin und Xi Jinping ist noch nicht offiziell. Anscheinend ist es – bislang – nur Wunschdenken des US-Präsidenten. Ein Treffen der drei Mächte zur Beilegung der Differenzen wäre jedoch nicht nur im Sinne ihrer Länder, sondern auch im Interesse Europas und der ganzen Welt. Wir verfolgen das Treffen…

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