Türken protestieren gegen Nato-Radarsystem in Malaytia

Die Demonstrationen der türkischen Bürger gegen die Stationierung des Radarsystems des Nato-Raketenabwehrsystems in Malatya dauern weiter an.

Laut IRNA-Bericht vom Mittwoch sind die türkischen Bürger nach der offiziellen Bekanntgabe der Inbetriebnahme dieses Nato-Radarsystems erneut auf dieses militärische System aufmerksam geworden. Die Bewohner der Stadt Kuredschik in der türkischen Provinz Malatya, wo dieses System installiert worden ist, haben seit vier Monaten Zelte in dieser Region aufgestellt und protestieren gegen die Installierung dieses Systems. Die Bürger anderer Städte haben zur Unterstützung der Bewohner von Malatya gegen dieses Raketensystem und die Politik der Regierung von Ankara, die im Interesse des Westens und Israels gegen einige unabhängige Staaten in der Region ist, ausgedehnte Demonstrationen veranstaltet. Einer der Bewohner von Kuredschik, Karam Dschabe, hat vor türkischen Medien erklärt: „Wir sind gegen die Installierung des Nato-Radarsystems in dieser Region. Wir wollen keine militärischen Systeme in unserer Region und sind der Meinung die Stationierung dieses Nato-Systems schadet der Türkei und den Nachbarländern.“ Ferner sagte Mohammad Asil Turk, Leiter der islamistischen Partei Saadat in Malatya , die Nato habe mit der Installierung dieses Systems die Türkei zum Verteidigungsschild für Israel gemacht, deshalb würden die türkischen Bürger ihre Proteste gegen die Verantwortlichen in Ankara fortsetzen. Laut diesem türkischen Politiker sind unter den US-Soldaten, die sich für die Inbetriebnahme dieses Systems in der Türkei befinden, auch israelische Soldaten.

Diese Äußerungen zeigen die Empfindsamkeit der muslimischen Bürger der Türkei bezüglich der möglichen Anwesenheit von israelischen Soldaten in ihrem Land. In diesem Zusammenhang hob Anwar Keraz, der Leiter der oppositionellen Republikanischen Partei des Volkes in Malatya hervor, die türkischen Bürger wüssten nicht, wie viele US-Militärs in der Provinz Malaytia stationiert sind und die türkische Regierung müsse sich diesbezüglich erklären. Er unterstrich, dass es das Recht der Bewohner von Malatya sei, die Zahl der stationierten Militärs zu kennen und erklärte: „Die Sicherheit Malatyas ist in Gefahr und wir wollen kein Radarsystem und keine US-Militärs in unserer Region. Der Schutz Israels, das täglich palästinensische Kinder, Frauen und Zivilisten töten, ist nicht die Pflicht der muslimischen Bürger der Türkei.“

Die türkischen Medien berichteten unter Berufung auf Positionsträger der Regierung von Reccep Tayyib Erdogan, dass zurzeit 50 US-Militärs für das NATO-Raketenabwehrsystem in Malatya tätig sind und 150 Wohnungen sollen für diese und denjenigen die noch erwartet werden, zur Verfügung gestellt werden. Laut diesem Bericht wird erwartet, dass 500 Militärs für dieses System beschäftigt werden sollen. Es ist der Hauptteil des Radarsystems, das im Rahmen des Natoprojektes in Malatya installiert werden soll. Die türkischen Politiker haben zu Beginn der Bekanntgabe der Installation dieses Systems in der Türkei und infolge der Proteste der türkischen Bürger und einiger Nachbarstaaten mehrmals bekannt gegeben, dass dieses System der Türkei aufgezwungen wurde.

Der Nato-Generalsekretär hat jüngstens bekannt gegeben, dass dieses System auf Anforderung der türkischen Regierung stationiert wurde.

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/203328-t%C3%BCrkei-weitere-demonstrationen-gegen-nato-radarsystem

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen