Türkische Medien: Schicksalshafte Beschlüsse beim Treffen der „Freunde Syriens“

Giftgas-Angriff in Syrien inszeniert

Kommentar: Die ehrenwerten “Freunde Syriens” scheuen keine Kosten und Mühen, dem Land den Garaus zu machen. Mit der Einrichtung eines “Humanitären Korridors” kann die City of London die syrische Luftabwehr aufbrechen. Die Frage ist, wie sich Russland und China verhalten werden. [Kommentar Ende]

Das Schicksal der Syrien-Krise kann bei dem für den 2. April geplanten Treffen der Gruppe der „Freunde Syriens“ in Istanbul gelöst werden, stellen türkische Medien am Sonntag fest.
Wie die Tageszeitung „Aksam“ unter Berufung auf diplomatische Quellen in Ankara schreibt, sollen beim Treffen in Istanbul Beschlüsse zu einer friedlichen Regelung der Krise in Syrien beschlossen werden.
Sie werden unter anderem eine Verstärkung der internationalen Isolation Syriens, eine Verhärtung des Handelsembargos gegen dieses Land, eine völlige Sperrung der ausländischen Aktiva der Familie Assad und der syrischen Regierung, die Herstellung eines humanitären Korridors und die Unterstützung der entsprechenden Initiativen der Uno, der Arabischen Liga und der Organisation Islamische Konferenz vorsehen.
Laut der Zeitung wird auch eine mögliche Militäroperation gegen Syrien beim Treffen der „Freunde“ diskutiert. Die Regierung in Ankara sei dagegen, dass in Istanbul eine militärische Intervention beschlossen wird, weil dies zu voreilig wäre. Außerdem könnte „der Beschluss über eine multinationale Intervention (in Syrien) ohne Konsens dazu in erster Linie in der Uno ein Chaos im Nahen Osten hervorrufen“.
„Die Türkei will keinen Bürgerkrieg in Syrien, keine Spaltung dieses Landes und keine Militäroperation gegen dieses Land“, zitiert der Fernsehsender NTV den Vizeregierungschef Besir Atalay.  Die Zeitung schließt indessen nicht aus, dass ein Beschluss über die militärische Operation gegen Syrien beim dritten Treffen der Gruppe der „Freunde Syriens“ in Frankreich getroffen werden könnte.

An dem Treffen in Istanbul, das wie auch das erste Treffen der „Freunde“ Ende Februar in Tunesien stattgefunden hat, nehmen Außenminister von rund 60 Ländern und Vertreter von zehn internationalen Organisationen teil.

http://de.rian.ru/politics/20120318/263092488.html

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