Überraschend: WHO lobt Schweden für Corona-Maßnahmen…

Jens Spahn
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Schweden gilt in Deutschland bis dato als Inbegriff der Verharmlosung des Corona-Virus. Das Land hatte eine in vielen Teilen liberalere Politik zugelassen und beispielsweise Schulen nicht geschlossen. Die Fallzahlen in Schweden gelten als deutlich höher als in Deutschland. Nun lobte der Sondergesandte der Weltgesundheitsorganisation WHO, David Nabarro, Schweden. Dem Radiosender “Magic” gegenüber erwähnte er, die Behörden in Schweden hätten “auf das Selbstbewusstsein der Bevölkerung” vertraut und auf strenge Maßnahmen entsprechend verzichtet.

Offenbar scheint der WHO die Strategie wie auch das Ergebnis zu gefallen. Denn immerhin warb der Sondergesandte nun dafür, auch andere Länder sollten diese Strategie in Zukunft einsetzen. Dabei wurden die großen Massenveranstaltungen ähnlich wie in Deutschland gestrichen, wobei viele andere Vorschriften aus Deutschland wie das social distancing als “Empfehlung” eingeführt wurde. Sofern dies einzurichten sei, sollten die Menschen im Home Office arbeiten, lautete die Empfehlung.

Wesentlich “laxer”

Zudem sind auch die Kindertagesstätten offen geblieben, zahlreiche Restaurants konnten öffnen und auch die Schulen führten ihren Unterricht einfach fort. Die Zahlen scheinen sich langsam in die richtige Richtung zu entwickeln. So hat das deutlich bevölkerungsärmere Land (im Vergleich zu Deutschland) bis dato 87.000 Menschen als positiv getestet. Zudem seien den jüngsten Daten nach 5.800 Menschen “an” dem Virus bzw. der folgenden Infektion gestorben (wenngleich diese Lesart “an” oder “mit” noch immer als umstritten gilt).

Umgekehrt hat die schwedische Wirtschaft davon offenbar profitiert. Die Wirtschaft lässt zwar auch nach, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gibt jedoch den aktuellen Schätzungen nach um lediglich 7 % nach. Die Arbeitslosigkeit im Sommer soll bei 9 % liegen. Die Schäden in Deutschland dürften deutlich höher sein. Das BIP soll um etwa 10 % sinken, zudem sind aktuell 5 Millionen Menschen in der Kurzarbeit oder dafür angemeldet.

Dies ist nicht die erste “Empfehlung” der WHO, es so zu machen wie Schweden. Gerade weil dies in den Medien in der Regel verschwiegen wird, lesen Sie hier weiter.

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