Übersterblichkeit DURCH Lockdown-Maßnahmen!?

Große Medien und die Regierung wägen derzeit ab, ob die Lockdown-Maßnahmen in Deutschland ausreichen werden, um die Pandemie einzudämmen, von der die Rede ist. Die Fallzahlen (Zahl der positiv Getesteten) steigen – zumindest der Tendenz nach im Winter allerdings erwartungsgemäß. Nun wurde eine Studie bekannt, die sich mit der “Übersterblichkeit” durch das Corona-Virus – und durch die Maßnahmen – beschäftigt. Wir dürfen gespannt sein, ob die Maßnahmen noch einmal in Frage gestellt werden.

Übersterblichkeit auch ohne Corona

Dabei wurden die Todesfälle des baden-württembergischen Landkreises Waldshut untersuch. In den Jahren 2016 bis 2019 sind dort bei etwa 170.000 durchschnittlich gezählten Einwohnern jeweils im April gut 165 Menschen gestorben – offenbar im jährlichen Mittel. Im laufenden Jahr sind hingegen nach der Studie des Klinikums Hochrhein, zitiert von der “Bild”-Zeitung, 227 Tote registriert worden. Dies führt zu einer rechnerischen Übersterblichkeit von 37 %. Die Zahl ist auf der einen Seite – so die Einschätzung dieser Redaktion – signifikant höher, auf der anderen Seite sind Ausreißer bei einer kleinen Zahlengruppe (2016 bis 2020) nicht eben unüblich.

Dennoch: Die Zahl deutet in dem Landkreis auf eine Übersterblichkeit in diesem Jahr. Allerdings heißt es, dass von den statistisch 62 “zusätzlichen” Todesfällen nur 34 Todesfälle gab, die auf eine Covid-19-Erkrankung zurückzuführen seien (am oder mit dem Virus verstorben). 45 % (der mehr Verstorbenen) seien an anderen Ursachen verstorben. Dies wiederum kann gedeutet werden.

Nehmen wir an, die Zahlen seien vollkommen signifikant, es dürfte also vom idealen Durchschnitt keine Abweichung geben, dann gehen die zusätzlich Verstorbenen bei sonst gleichen Randbedingungen auf fehlende Behandlungen in Krankenhäusern zurück. Immerhin gab es, so die Studie, in diesem Jahr auch 73 % weniger Aufnahmen in Kliniken, die sich auf “Verschlimmerungen oder Komplikationen chronischer Krankheiten” zurückführen ließen. Was nun, Frau Merkel, was nun, Herr Spahn?

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