Ukrainischer Ex-Botschafter berichtet von Wahlkampfhilfe für Clinton…

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Der US-Wahlkampf scheint zahlreiche Hilfskräfte auf den Plan gerufen zu haben. Lange Zeit wurde lediglich in eine Richtung ermittelt. Russland hat oder habe Trump geholfen. Der konterte und warf der Ukraine vor, Clinton unterstützt zu haben oder dies jedenfalls bezweckt zu haben. Nun berichtet ein Ex-Botschafter der Ukraine darüber, wie die Ukraine den Wahlkampf zugunsten von Clinton zu beeinflussen.

Botschafter aus Washington

Der frühere Mitarbeiter Andrej Telischenko hat darüber in „Sputnik-News“ gesprochen und insofern eine aus Sicht von Kritikern in diesem Fall belastete Plattform gewählt. Dennoch: Telischenko berichtet darüber, dass die Mitarbeiterin Oxana Schuljar ihn im März 2016 darum gebeten habe, belastende Informationen über Donald Trump zusammen zu tragen. Dieses sollte dann der „politischen Beraterin des Nationalausschusses der Demokratischen Partei, Alexandra Chalupa“, überreicht werden.

Es ging zumindest nach Auffassung des Ex-Botschafters auch in diesem Fall darum, Trump zu schaden. Er berichtet in dem Gespräch darüber, wie der ukrainische Botschafter in den USA, Tschaly, ihm untersagt habe, überhaupt Kontakt zum Wahlkampfstab von Donald Trump aufzunehmen oder eine Koordination zu vereinbaren.

Der hier befragte Ex-Mitarbeiter selbst will die Botschaft mehrfach davor gewarnt haben, sich gesetzeswidrig in dieser Form zu verhalten und in den US-Wahlkampf einzugreifen. Die Botschaftsangehörigen jedoch hätten sich daran nicht gehalten. Seine Aussagen: „Alle haben dieses Thema einfach ignoriert“.

Auch die Sprecherin des Weißen Hauses hatte sich bereits dahingehend geäußert, dass die Botschaft der Ukraine in den USA mit dem „Nationalausschuss der US-Demokraten“ zusammen agiert hat. Die Sanders äußerte sich der „Washington Times“ zufolge so: „Wenn Sie nach einem Beispiel für eine Kampagne suchen, die sich mit dem Ausland oder einer ausländischen Quelle koordiniert, suchen Sie nicht weiter als die DNC (Anm. dieser Redaktion: Der Nationalausschuss der US-Demokraten), die (….) die (…)forschung mit der ukrainischen Botschaft koordiniert hat.“

Insofern beruft sich auch dieser Bericht nicht ausschließlich auf die Behauptungen dieses Ex-Mitarbeiters. Die deutschen Leitmedien berichten darüber so gut wie gar nicht.

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