Umfrage: Werden die Grünen bald zur Volkspartei?

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Seit den Landtagswahlen vergangenes Jahr im Oktober in Bayern sind die Umfragewerte der Grünen auf wundersame Weise stetig gestiegen. Wer aber würde denn tatsächlich eine Partei wählen, die sich als „grün“ und pazifistisch bezeichnet, gleichzeitig Wälder für den Braunkohletagebau abholzen, Naturschutzgebiete für Windräder zerstören und sich von der Rüstungsindustrie finanzieren lässt?

Glaubhaft ist die neuste Meldung aus einer Forsa-Umfrage kaum: Das Wählerpotenzial der Grünen soll laut dem am Montag veröffentlichten Trendbarometer von RTL und N-TV bei derzeit 38 Prozent liegen. Die Union Merkels kommt auf 39 Prozent. Kann es sein, dass die Politik von Leuten wie Robert Habeck, Claudia Roth, Anton Hofreiter oder Katrin Göring-Eckardt tatsächlich ernst genommen wird? Unvorstellbar.

Und dennoch behaupten RTL und N-TV, dass vor allem die Wähler im Westen (41 %) besonders „Grün-affin“ seien. Im Osten hätten die Grünen mit „nur“ 27 % einen potentiell schlechteren Stand. Das „Potential“ können die Grünen aber laut Umfrage nicht ausschöpfen. Denn bei einer Wahl würden die Grünen tatsächlich „nur“ 20 % erreichen, also nur etwas mehr als die Hälfte ihres Potenzials.

Ein Drittel der Grünen-Anhänger soll laut Trendbarometer in Großstädten leben. Mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 3.200 Euro liegt der „potentielle Grünen-Wähler“ deutlich über dem des Durchschnitts aller Wahlberechtigten. Die Grünen haben seit der Bundestagswahl 2017 viele potentielle Wähler gewinnen können.

Woran liegt die plötzliche Zustimmung? Ist es denkbar, dass die seit Monaten stattfindende Klima-Propaganda mit der Klimahysterie-Ikone Greta Thunberg die Wähler derart beeinflusst hat, dass das Wählerpotenzial der Grünen jetzt bei 38 Prozent liegen soll? Oder wissen die Grünen-Affinen nicht, was sie nach dem Merkel- und SPD-Desaster sonst wählen sollen? Nachvollziehbar, denn die deutsche Parteienlandschaft hat seit Jahren nichts Vernünftiges anzubieten. Die Grünen zu wählen würde allerdings bedeuten, den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen.

Eine andere Umfrage dürfte ein weiterer Schock für Merkels GroKo bedeuten: Laut dem aktuellen „Sonntagstrend“ der „Bild am Sonntag“ hätte die große Koalition bei einer Bundestagswahl keine Mehrheit mehr. Die CDU und die SPD verloren dabei mit jeweils einem Prozentpunkt entscheidende Wählerstimmen. Dem Meinungsforschungsinstitut Emnid zufolge ist die CDU bei 30 Prozent angelangt, während die SPD nur noch 16 Prozent erreicht. Damit würde die GroKo nur noch 46 Prozent erreichen.

Dennoch dürften die Umfrageergebnisse für die CDU kein Problem darstellen. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer verkündete ja bereits, dass sie sich „vorstellen kann“, eine schwarz-grüne Regierung zu bilden. Watergate.tv berichtete.

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