Umwelt und Gesundheit: Zigarettenkippen im Blick – immer mehr Kampagnen

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Neben den großen weltbewegenden Faktoren hat die Politik inzwischen zunehmend kleinere Projekte im Auge – nach Meinung von Kritikern seien diese Pläne sogar einfacher umsetzbar. So etwa das Thema „Zigarettenkippen“. Zigarettenkippen und die Filter von Zigaretten bauen sich in der Umwelt nur langsam ab. Deshalb gibt es zahlreiche Aktionen gegen das Wegwerfen von Zigarettenkippen. Die Aktionen und Berichte darüber nehmen zu.

Braunschweig, Berlin, Rosenheim, überall wird gewarnt und verboten

So meldete die Senatsumweltverwaltung in Berlin kürzlich, die Zigarettenkippen in der Stadt seien zunehmen zum Problem geworden. Braunschweig „reicht es jetzt“ und verkündet dies auf ganzen Plakaten. In Bayern wollen nach einem neuen Bericht der „SZ“ zahlreiche Kommunen gegen die „Kippenschnipser vorgehen“, in Franken etwa warnte ein Wissenschaftler öffentlich vor den Kippen.

Die „Öko-Test“ stellte jüngst fest, die Natur leide mit, wenn geraucht wird – auch in Form von Zigarettenkippen, die achtlos weggeworfen würden. Überhaupt: Rauchen trage zum Klimawandel bei. Wir verweisen auf einen Bericht, der davon handelt, wie rigoros der Staat künftig vorgehen wird.

„In unserer Hauptstadt Berlin kostet das Wegwerfen, sofern es beobachtet wird, beispielsweise 35 Euro. In Hamburg oder München werden dafür 55 Euro fällig. Jetzt diskutiert die Republik – zumindest an einigen Stellen – eine zentrale Vorgehensweise. Das ist ein Symptom.

Warum alles zentral geregelt werden muss….

Liberale Gesellschaften versuchen per definitionem, den Betroffenen ihre eigenen Regelungen und Normen zu überlassen. Damit können die Betroffenen einen Ausgleich der in der Regel unterschiedlichen Interessen anstreben. Dies scheint die modernste Variante, um ein möglichst angenehmes Leben zu führen – jedenfalls war dies das Leitbild derjenigen, die sich eine moderne Bundesrepublik Deutschland herbeiredeten.

Nun geht es bei den Lösungen stets um zentrale Vorgaben. Der starke Staat, der hier gerufen wird, meint eher den zentralen Staat, der aus weiter Ferne bis in die kleinsten Winkel der Republik die Vorgehensweisen regelt. Warum? Die Kommunen, die Kreise und die Bezirke verlieren damit an Autarkie. Ob dies sinnvoll ist? Wohl kaum – würden die Menschen weiterhin ihre Angelegenheiten vor Ort selbst in die Hand nehmen dürfen, wären die Ergebnisse wahrscheinlich andere als die vom Zentralstaat vorgegeben Normen.

Und so wird es kommen. Symbolisch dürfte der Staat nach einem Vorschlag aus Berlin, zitiert in der „FAZ“, ein Pfand erheben. Pfand auf eine Zigarettenschachtel, die mit einem „Taschenaschenbecher“ ausgestattet wäre. Wer diesen zurückerhält, bekommt sein Pfand. Das ganze Procedere könne ein Automat übernehmen und kontrollieren.

Stephan von Orlow, dies ist der Name des Vorschlaggebenden, hat eine Petition an die Umweltministerin eingereicht. Über 55.000 Menschen haben unterzeichnet. Wieder wünschen sich zehntausende von Menschen den starken Staat. Von oben. Hier finden Sie weitere Beispiele…

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