Umweltbundesamt lehnt sauberen synthetischen Diesel ab

www.shutterstock.com, photocosmos1, 779623957

Medienberichten zufolge könnte ein aus Abfall hergestellter Biodiesel die CO2-Bilanz eines Dieselmotors deutlich verbessern und wird bei Bosch in der Praxis getestet. Die „Stuttgarter Zeitung“ berichtete jedoch, dass das Umweltbundesamt die Markteinführung verhindert. Nach Angaben des Autozulieferers Bosch wird ein synthetischer Kraftstoff aus Rest- und Abfallstoffen sowie Altspeiseölen und Fettresten hergestellt.

Dieser Kraftstoff könnte zu 100% regenerativ hergestellt werden, also ohne die Raffinierung von Rohöl wie bei normalem Kraftstoff. Bei der Verbrennung entstehe zwar noch CO2, so Bosch, doch durch die Wiederverwertung von Abfällen und Reststoffen, die ja nicht mehr extra produziert werden müssten, sei die gesamte Klimabilanz eines mit diesem synthetischen Diesel betankten Autos um 65 Prozent reduzierbar.

In vielen EU-Ländern darf alternativer Diesel-Kraftstoff verkauft werden. Er könnte in Deutschland die CO2-Bilanz verbessern, an der es der Bundesregierung und den Grünen ja angeblich so gelegen ist. In Deutschland wird dies aber blockiert. Der Verdacht liegt nahe, dass die Elektro-Strategie der Merkel-Regierung (und den Grünen) nicht „gestört“ werden soll. Damit dürfte einmal mehr überdeutlich geworden sein, dass es der Merkel.

Wie bereits mehrfach erläutert, sind E-Autos alles andere als umweltfreundlich. Sie benötigen zudem ebenfalls Strom, also stoßen indirekt auch CO2 aus, denn noch wird Strom hauptsächlich durch Kohlekraftwerke produziert. Hinter dem Vorhaben der Elektrifizierung der Merkel-Regierung stehen mächtige Lobby-Interessen, die E-Autos verkaufen wollen. Ganz nebenbei verdient sich die Merkel-Regierung an den Steuern, die auf CO2 erhoben werden, dumm und dusselig.

Nach Angaben der „Stuttgarter Zeitung“ verweigerte die Bundesbehörde (Umweltbundesamt) die Zulassung der synthetischen Dieselkraftstoffe, weil „mit Elektrofahrzeugen bereits Alternativen für Diesel-PKW zur Verfügung stünden.“ Außerdem könne man in Berlin nicht ausschließen, dass zur Herstellung Palmöl verwendet wird. Dies könne man jedoch vonseiten Boschs kontrollieren, sagte ein Unternehmenssprecher: „Der Einsatz von regenerativen und synthetischen Kraftstoffen kann einen großen Beitrag leisten, die Erderwärmung zu begrenzen. Ihre Verwendung wirkt ökologisch wesentlich schneller als die komplette Erneuerung von Fahrzeugen und Infrastruktur – denn bestehende Tankstellen lassen sich weiter nutzen.“

Doch daran hat man in Berlin offensichtlich kein Interesse. Trotz unzähliger technischer Herausforderungen und dem mehr als fraglichen Nutzen für die Umwelt, ist der Beschluss, die Mobilität um jeden Preis zu elektrifizieren, unumstößlich. Es ist unfassbar, dass ein ganzer Wirtschaftszweig, der das Rückgrat der deutschen Industrie ist, durch eine gigantische Lüge zerstört wird. Und die Autobauer und Zulieferer, die keine anderen Möglichkeiten haben, als sich den neuen gesetzlichen Anforderungen zu unterwerfen, vollbringen nahezu „Wunder“, um diesen gerecht zu werden. Doch bei Merkel und Co. haben sie damit kein Glück. Es muss das E-Auto her, koste es, was es wolle.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen