Umwelthilfe will Feuerwerk an Silvester verbieten

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Um die Luft reinzuhalten, will die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in 31 Städten ein Verbot für private Silvesterfeuerwerke durchsetzen. Dadurch sollen die Innenstadtbereiche vor der „immensen“ Luftverschmutzung geschützt werden. Bundesgeschäftsführer der DUH, Jürgen Resch, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Wir wollen keine Spaßbremse aufbauen. Die Menschen sollen sich auch weiterhin an Silvesterfeuerwerken erfreuen können. Die Feuerwerke können aber von professionellen Veranstaltern außerhalb der Stadtgrenzen organisiert werden.“ Denkbar sei auch eine Einrichtung von Gebieten, in denen privat geböllert werden dürfe, so Resch.

Demnach richten sich die Verbotsanträge an folgende Innenstädte: Stuttgart, Nürnberg, Köln, Mainz, Berlin, München, Hamburg, Halle, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Kiel, Darmstadt, Berlin, Gelsenkirchen, Hagen, Esslingen, Heilbronn, Ludwigsburg, Reutlingen, Bielefeld, Limburg, Oberhausen, Dortmund, Hannover, Oldenburg, Wuppertal, Aachen, Regensburg, Essen, Würzburg und Passau. Zwar gebe es in diesen Städten zum Teil schon Verbote – diese seien aber nicht umfassend genug, so Resch.

Die DUH warnt schon lange vor der hohen Feinstaubbelastung durch das Abschießen von Böllern und Feuerwerk an Silvester. Viele „Hunderttausend“ Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma würden zum Jahreswechsel “aus den Städten flüchten” oder sich in ihren Wohnungen „luftdicht verbarrikadieren“, so Resch. Die DUH will das Böllerverbot in deutschen Städten durchsetzen – notfalls will der „Verein“ auch vor Gericht ziehen: „Wir sind zuversichtlich, dass wir Kraft der Argumente weiterkommen.“

Laut DUH sollen an Silvester binnen weniger Stunden circa 5000 Tonnen Feinstaub freigesetzt werden. Der Feinstaub aus Silvesterböllern sei besonders giftig, sodass negative gesundheitliche Auswirkungen deutlich höher seien, als bei anderen Feinstaubquellen. Die Menge des an Silvester freigesetzten Feinstaubs entspreche etwa 16 Prozent der jährlich im Straßenverkehr entstehenden Menge. Der Verbotswahnsinn in Deutschland setzt sich fort  – meint diese Redaktion.

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